Jupa bringt neue Ideen ein – Wasserspender in Nittenau war ein Streitpunkt

Bei der dritten Sitzung des Jugendparlaments kürzlich im Jugendtreff JuNit an der Fischbacher Straße standen auch mehrere konkrete Anliegen sowie zahlreiche geplante Aktionen auf der Tagesordnung. Die Vorsitzenden Johanna Schindler und Jonas Michl begrüßten dazu 3. Bürgermeister Karl-Heinz Stich (FW), die Familienbeauftragte Elisabeth Bauer (Grüne), den Bezirksvorsitzenden des Dachverbands der Jugendparlamente, Lucas Pöllinger (Grüne), sowie Jugendpflegerin Alica Frerichs.
Beim Thema kostenloses WLAN berichtete Frerichs über erste Rückmeldungen aus der Stadtverwaltung. Die Tribüne am Fußballplatz bei der Regentalhalle sei technisch gut umsetzbar: „Das wäre kein Problem, wenn der Stadtrat zustimmt, da man das WLAN aus der Regentalhalle heraus verstärken kann.“
Wlan kann nicht auf Bolzplatz ausgeweitet werden
Schwieriger sei die Lage am Bolzplatz beim Kindergarten St. Monika. „Da ist kein städtisches Gebäude in der Nähe, das macht es deutlich schwieriger“, so Frerichs. Das Jugendparlament sprach sich daher dafür aus, den Bolzplatz in Bergham zunächst zurückzustellen.
Auch die Idee von öffentlichen Trinkwasserspendern wurde erneut aufgegriffen. „Der Marktplatz wäre dafür interessant, wenn das irgendwie machbar wäre“, betonte Michl. „Ich denke, dass am Marktplatz schon eine geeignete Wasserleitung vorhanden ist“, ergänzte Schindler. Frerichs kündigte an, die Umsetzbarkeit mit der Verwaltung zu prüfen.
Stich verwies jedoch auf frühere Diskussionen: „Das Thema war schon einmal im Stadtrat, wurde aber nicht umgesetzt“, so der Bürgermeister. Die Anforderungen seien hoch: „Wasserspender sind mit sehr vielen Auflagen verbunden. Die Wasserhähne müssen regelmäßig überprüft werden“, erklärte Stich. Zudem müsse ein vandalismussicheres Modell gewählt werden: „Wenn man einen massiven Wasserspender hinstellt, ist das mit hohen und laufenden Kosten verbunden.“ Gleichzeitig ermutigte er das Gremium, einen Antrag zu stellen, damit das Thema im Stadtrat erneut diskutiert werden kann.
Zur Öffentlichkeitsarbeit berichtete Frerichs von neuen Aktivitäten auf Instagram: „Wir haben schon Videos gedreht, um euch und den Jugendtreff bekannt zu machen“, erklärte die Jugendpflegerin. Ziel sei es auch, veraltete Vorstellungen über das JuNit zu korrigieren: „Das Bild, das viele Eltern noch von früher haben, stimmt so nicht mehr“, so Frerichs.
Ein umfangreiches Programm ist geplant
Im Rückblick hoben die Jugendlichen mehrere gelungene Veranstaltungen hervor. Besonders der gemeinsame Mediennachmittag mit dem Seniorenbeirat blieb in Erinnerung. Auch die Nudelparty unter dem Motto „Pimp my Pasta“ im JuNit sowie weitere Aktionen wurden positiv bewertet.
Für die kommenden Monate ist ein umfangreiches Programm geplant. Am 4. Juli findet im Freibad wieder die Beach Party statt. Das Jugendparlament will sich unter anderem mit Bubble Soccer beteiligen. Bereits am 15. Mai lädt das JuNit von 16 bis 20 Uhr zum Tag der offenen Tür mit Selfie-Box und Mocktails ein. Am 16. Mai ist das Jugendparlament beim Vereinstag auf dem Pausenhof der Mittelschule vertreten. Am 27. Mai folgt ein gemeinsamer Spielenachmittag mit dem Seniorenbeirat.