Genug Stimmen bekommen: Neunburgerin steht im Finale für die Bayerische Bierkönigin

Für die Neunburgerin Franziska Hoffmann ist der Titel der Bayerischen Bierkönigin zum Greifen nah. Die 23-Jährige gehört zu den vier Finalistinnen. Am 21. Mai fällt im Münchner Löwenbräu-Keller die endgültige Entscheidung.
Dass eine Oberpfälzerin Bayerische Bierkönigin sein kann, hat vor einigen Jahren Sarah Jäger aus Schwandorf erfolgreich bewiesen. Die nächste Titelträgerin könnte nun ebenfalls aus der Region kommen – denn die Neunburgerin Franziska Hoffmann hat sich fürs Finale qualifiziert.
Beim Online-Voting setzte sich die junge Bierbrauerin mit deutlichem Vorsprung durch. Sie erhielt knapp 36 Prozent der Stimmen und lag damit mehr als zehn Prozent vor der Zweitplatzierten Lea Hopfensberger aus dem niederbayerischen Salching (24,1 Prozent). Komplettiert wird das Quartett der Finalistinnen durch Katharina Kastenmüller aus Dietramszell in Oberbayern (22,96 Prozent) und Alana Grimminger aus Augsburg (8,53 Prozent).
Familie, Freunde und Arbeitskollegen haben sie beim Online-Voting unterstützt
Das gute Abschneiden bei der Online-Abstimmung kam für Franziska Hoffmann nicht überraschend. Sie habe eine große Unterstützung durch ihre Familie, Freunde und Arbeitskollegen erhalten, sagt die Neunburgerin. Ihre Freunde hätten sie während des Online-Votings immer über den aktuellen Stand informiert. Und die 23-Jährige hatte sich schon früh an die Spitze gesetzt.
Die Neunburgerin ist bei der Familienbrauerei Jacob in Bodenwöhr tätig ist. Dort ist übrigens auch Sarah Jäger beschäftigt – und so kann sich ihre potenzielle Nachfolgerin jede Menge Tipps für das Finale in München holen. Dort müssen die Finalistinnen mehrere Aufgaben erfüllen. Neben der eigenen Vorstellung muss auch ein Bier verkostet, Schaum, Farbe und Geschmack des Gerstensafts bewertet und ein passendes Gericht vorgeschlagen werden. Etwas Vorbereitung ist bis zum 21. Mai noch nötig. „Wir haben Lernunterlagen bekommen, die schau’ ich mir noch ein bisserl an“, sagt sie.

In das Gesamtergebnis fließen laut dem Bayerischen Brauerbund zu jeweils einem Drittel die Stimmen der Jury, die Publikumsbewertung zur Persönlichkeit sowie die Publikumsbewertung zum Fachwissen ein.
Als gelernte Bierbrauerin könnte sie dafür einen kleinen Vorteil gegenüber ihren drei Konkurrentinnen haben. Dennoch sei sie schon nervös vor dem Finale, meint Franziska Hoffmann. Immerhin muss sie vor gut 500 Leuten auftreten. Das sei schon eine gewisse Herausforderung. Unterstützung im Finale wird sie auch wieder von der Familie, Freunden und Arbeitskollegen bekommen, die sich Karten für die festliche Veranstaltung im Löwenbräu-Keller gesichert haben. Dazu gehörte schon einiges Glück – denn die Karten fürs Finale waren laut Hoffmann innerhalb von fünf Minuten restlos ausverkauft.
Als Bierkönigin wäre sie auch beim Oktoberfest dabei
Sollte die Neunburgerin tatsächlich zur Bayerischen Bierkönigin gekürt werden, stehen danach jede Menge offizielle Termine an – vom Bierfass-Anzapfen bis zur Ansprache vor großem Publikum. Auch auf dem Münchner Oktoberfest würde sie dann präsent sein. Es wäre für die 23-Jährige eine besondere Freude, beim traditionellen Festzug in einer eigenen Kutsche sitzen zu dürfen. Die Termine als Bierkönigin müssten dann auch mit ihrer Arbeit bei der Familienbrauerei Jacob abgestimmt werden. Franziska Hoffmann ist sicher, dass sie auch dabei wieder Unterstützung durch ihren Arbeitgeber erhält.