Nach Irrfahrt auf der Steinernen Brücke in Regensburg: Busunternehmen feuert den Fahrer

Von Nils Mayer · 13. April 2026 um 16:09

Irrfahrt mit Nachspiel: Ende März landete ein Busfahrer mit seinem Schienenersatzverkehr-Bus auf der Steinernen Brücke in Regensburg. Der Bus löste einen Polizeieinsatz aus und musste wieder umkehren. Mangelnde Ortskenntnis von Seiten des Fahrers war wohl Schuld an dem Vorfall. Nun zieht das verantwortliche Busunternehmen die Reißleine.

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Am Dienstag vor zwei Wochen sorgte der lilafarbene Ersatzbus, der Teil der aktuell eingesetzten SEV-Flotte zwischen Regensburg und Nürnberg ist, für Schlagzeilen. In den Morgenstunden wollte der Busfahrer unerlaubterweise auf die Brücke fahren. Die Polizei stoppte das Vorhaben und lotste den Fahrer wieder herunter.

Bus verfährt sich in Regensburg: Sprecherin gibt Entscheidung bekannt

Später erklärte eine Sprecherin der Deutschen Bahn, dass der Fahrer kurzfristig eingesetzt wurde und kaum Ortskenntnisse hatte. Auch ein Navigationsgerät fehlte laut Polizei.

Das Busunternehmen deu.mobil GmbH, das für einen Großteil der Ersatzbusse verantwortlich ist, gibt nun auf Anfrage der MZ bekannt: Der beteiligte Fahrer wird nicht mehr eingesetzt und wurde ausgetauscht. Oder, wie es die Pressesprecherin des Unternehmens, ausdrückt: „Wir gehen ab sofort getrennte Wege.“

Der Busfahrer stand laut Sprecherin nicht in einem direkten Arbeitsverhältnis zum Unternehmen. Er war über einen externen Dienstleister eingesetzt. Die Entscheidung, den Fahrer nicht mehr einzusetzen, basierte laut Sprecherin nicht ausschließlich auf dem geschilderten Einzelfall, sondern auf mehreren vorangegangenen Rückmeldungen.

Das Busunternehmen deu.mobil GmbH hat sich am Dienstag erneut zu dem Vorfall geäußert. Die entsprechenden Details wurden im Text ergänzt.