In den Rodinger Freibad-Becken ist wieder Wasser: Termin für den Saisonstart steht

Von Oliver Hausladen · 9. April 2026 um 11:00

Das Wasser im Schwimmer- und Sprungbecken ist schon wieder drin, die Arbeiten im Eingangsbereich gehen in die Schlussphase, das Personal steht bereit – die neue Saison im Rodinger Freibad, die zweite nach der umfangreichen Sanierung, kann kommen.

Am 1. Mai sollen sich die neuen Drehkreuze erstmals drehen, „bis dahin sind wir fertig“, sind sich Richard Fischer, Technischer Vorstand der Städtischen Betriebe, Jonas Schedlbauer, der den Kaufmännischen Vorstand Manfred Janker beim Freibad unterstützt, sowie Bademeister Patrick Gerstendorf einig.

Die Besucher erwarten in dieser Saison schon beim Betreten des „Platschare“ einige Neuerungen. So wurde der Außenbereich ebenso neu gestaltet wie der Eingangsraum.

Chipkarte sorgt für schnellen Einlass

Die Kasse hat die Seite gewechselt und ist nun wesentlich größer als früher. Mit einem Drehkreuz und einem neuen System sollen künftig unnötige Wartezeiten vermieden werden, auch wenn viel los ist. Es wird eine Chipkarte im EC-Kartenformat geben, mit der kein Ticket mehr vor Ort gekauft werden muss. Gutscheine für Jahreskarten können bei den Städtischen Betrieben in solche Karten umgetauscht

Außerdem wird es künftig auch Karten im Internet geben, die ausgedruckt oder auf das Smartphone geladen werden können und per QR-Code Zugang verleihen. Fischer betont aber, dass die Kasse auch weiterhin ständig besetzt sein wird: „Für alle, die es wollen oder nicht die technischen Möglichkeiten haben, gibt es weiter die Option, Karten einfach vor Ort zu kaufen, das war uns wichtig.“ Außerdem neu: Statt Zehnerkarten werden Wertkarten angeboten, die ab 20 Euro aufgeladen werden können.

Freibad wird barrierefrei

Vom Kassenbereich aus gesteuert wird auch die neue Gruppentür, die vor allem für Rollstuhlfahrer, aber auch Eltern mit Kinderwagen oder Besucher mit sperrigem Gepäck vorgesehen ist.

Wo vorher der Kassenbereich war, befindet sich nun der Aufzug, mit dem Badeplatte und auch Gastronomie erreicht werden können, „das Freibad wird dadurch barrierefrei“, erläutert Fischer, auch, weil die Stufe auf der Terrasse verschwunden ist. Dort wird im Übrigen ein neues Pflaster die bisherigen Wachbetonplatten ersetzen, es soll so aussehen wie bei den Wegen und dem Zugangsbereich, „so dass ein einheitliches modernes und freundliches Bild entsteht.“

Technik hat in Premierensaison sehr gut funktioniert

Finanziell liegen die Umbauarbeiten der zweiten Phase im Rahmen, kann der Technische Vorstand berichten, der sich freut, dass fast alle Gewerke an Firmen aus dem Rodinger Stadtgebiet vergeben werden konnten.

Freuen sich auf die neue Saison: (von links) Jonas Schedlbauer, Patrick Gerstendorf und Richard Fischer. - Foto: Oliver Hausladen

Im Schwimmer- und im Springerbecken ist das Wasser bereits wieder eingefüllt, erzählt Gerstendorf, das Nichtschwimmer-Becken soll Ende der Woche folgen. Da die Technik im vergangenen Jahr sehr gut funktioniert habe, sei man zuversichtlich, dass es auch heuer keine Probleme geben wird. Ebenso stehe das Personal, so dass die neue Saison kommen könne. Künftig ist auch noch die Anstellung eines Auszubildenden geplant.

Dritte Umbauphase folgt nach der Saison

Abgeschlossen sind die Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen damit noch nicht, die Umkleiden und Spinde hinter dem Eingangsbereich bleiben in dieser Saison noch, wandern aber in der dritten Umbauphase in die ehemalige Wärmehalle im Untergeschoss. Es gäbe schon einige Ideen, wie der dann frei werdende Platz genutzt werden könne, aber noch nichts Konkretes, berichtet Fischer.

Die Vorfreude bei den Verantwortlichen auf die neue Saison ist groß, zumal schon im Vorjahr trotz ungünstiger Witterung viele Besucher kamen, die Rückmeldungen seien auch durch die Bank positiv gewesen. Der „Neugier-Effekt“ sei zwar heuer nicht mehr sehr groß, bei passendem Wetter werde das „Platschare“ mit seinen neuen Attraktionen aber sicher noch mehr Gäste anziehen.

Der Kassenbereich hat wegen des Einbaus eines Aufzugs die Seiten gewechselt und ist nun deutlich größer. - Foto: Oliver Hausladen

Die Eintrittspreise

Einzelkarte 9 bis 17 Uhr: Erwachsene 4,50 Euro, Kinder, Jugendliche (sechs bis 18 Jahre), Auszubildende, Schüler, Studenten, Mitarbeiter beim Berufsfreiwilligendienst, Jugendleiter, Senioren ab 65. Lebensjahr, schwerbehinderte Erwachsene 2,50 Euro, Familienkarte (Eltern mit eigenen Kindern bis 18 Jahre beziehungsweise Schüler und Studenten) elf Euro, Familienkarte „Limited“ (ein Elternteil mit eigenen Kindern) 7,50 Euro.• Einzelkarte ab 17 Uhr: Erwachsene drei Euro, Kinder, Jugendliche, Senioren, schwerbehinderte Erwachsene 1,50 Euro.• Zehnerkarte: Erwachsene 40 Euro; Kinder und Jugendliche 30 Euro.• Saisonkarte: Erwachsene 90 Euro, Kinder und Jugendliche 50 Euro; Familienkarte 180 Euro.• Freier Eintritt: Kinder unter sechs Jahren, Begleitpersonen von Schwerbehinderten, Aufsichtspersonen bei Jugendgruppen und Schulkassen, Mitarbeiter der Wasserwacht, die Wasseraufsicht haben oder Sanitätsdienst leisten, Schulklassen des Mittelschulverbunds Roding sowie der Grundschule Mitterdorf werktags von 9.30 bis 13 Uhr, schwerbehinderte Kinder und Jugendliche.