Furth im Wald ist mit der Parkarena Veranstaltungshochburg der Oberpfalz

Lust auf Kultur? Dann kommt man an Furth im Wald nicht vorbei. Am Donnerstagmorgen präsentierten Kulturamtsleiterin Karin Stelzer und Bürgermeister Sandro Bauer ein Veranstaltungsjahr, das pickepackevoll und mit Höhepunkten gespickt ist.
Ein Flyer hat nicht gereicht, um darin alle Veranstaltungen zu platzieren. In diesem Jahr ist die Parkarena als exklusive Location dazugekommen.
Der Further Rathauschef blättert darin, sagt dann: „Es ist ein sehr variantenreiches Programm.“ Gerade noch rechtzeitig, bevor der Flyer in Druck gegangen ist, konnte Stelzer wasserdicht machen, was das Bayerwald Echo schon vor einiger Zeit angekündigt hat.: Am Freitag und Samstag, 11. und 12. September, wird jeweils um 19.30 Uhr der Kinofilm „Im Zeichen des Drachen“ gezeigt. Teile davon wurden in Furth im Wald gedreht. Auch Drache Fanny spielt eine gewichtige Rolle. Weitere Top-Acts sind die bereits ausverkauften Vorstellungen mit dem Kabarettist Martin Frank, Magic of Queen (17. Juli, 20 Uhr) oder die Operngala „Don Giovanni“ (9. Juli, 19 Uhr).
In der Parkarena jagt ein Höhepunkt den nächsten
Am Freitag, 22. Juli, also genau ein Jahr, nachdem die Further Landesgartenschau eröffnet hatte, soll dieses Ereignis noch einmal auf dem gesamten Gelände gefeiert werden. Den Abschluss bildet ein Konzert mit den „Waltons“ (19.30 Uhr). Nach ihrem umjubelten Auftritt im vergangenen Jahr betreten sie noch einmal die Bühne in der Parkarena. Swing, Jazz und Funk vom Feinsten verspricht die BLO-Big-Band (4. Juli, 19 Uhr, auch auf das Konzert mit „Lehra und Mehra“ (23. Juli, 20 Uhr) freuen sich nicht nur die Further.
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Die Band Atomic (17. September, 19.30 Uhr) und ein Liederabend mit dem Titel „Exodus – Gast auf Erden“, organisiert von der evangelischen Kirche (25. September, 19.30 Uhr), beschäftigt sich mit dem Thema Flucht und Fremdsein sowie der Suche nach Heimat. Auch das legendäre Mittelalterfest Lange Nacht (11. Juli, 16 Uhr), wird zum Teil in der Parkarena über die Bühne gehen. 23 Mal spuckt Drache Fanny darüber hinaus bei den Vorführungen „Der Mythos lebt“ in der Arena Feuer, bevor die Nacht des Drachen (23. Oktober, 19 Uhr) die Saison beendet. Doch die insgesamt rund 40 Veranstaltungen sind nur ein Teil des Kulturprogramms, über das der Further Rathauschef sagt, dass es für die Größe der Stadt „schon außergewöhnlich ist.“




Stelzer und Bauer betonen, wie groß der Anteil der Kulturschaffenden vor Ort ist. „Wir verstehen uns als Koordinator und Unterstützer“, so Stelzer. Nur da, wo thematische Lücken entstehen, füllt man seitens des Kulturamtes auf. Die Drachenstichfestspielzeit (29. Juli bis 16. August), der Kinderdrachenstich (15. und 16. August), das Cave Gladium (14. bis 16. August) oder auch das Kindertheater auf der Waldbühne (3. Juli bis 15. August) dürfen im Veranstaltungsreigen natürlich nicht fehlen. Von vielen sehnsüchtig erwartet, findet heuer nach dreijähriger Pause am Promenadenplatz Drachensee wieder die „Weiße Nacht“ (7. Juli, 19 Uhr) statt. Rund 30 Bands werden nach dem Erfolg im vergangenen Jahr auch diesmal das Straßen- und Genussfestival bespielen (14. Mai). Das Abschlusskonzert im Innenhof des Amtsgerichts gestaltet die Band „Falsch verbunden“ (19.30 Uhr). Der Abend läutet auch die Konzertreihe „Kultur am Turm“ ein. Bei freiem Eintritt sind jeweils um 19.30 Uhr drei Konzerte mit „Flying Spoon“ (9. Juni), „SemmlKnedl-Project“ (16. Juni)und „Joe Oldman Band“ (23. Juni) geplant. Was gibt’s noch? Zum Beispiel Gemma Furth (2. Oktober, 17 Uhr). Laut Stelzer ist es gelungen, die Zahl der teilnehmenden Lokale stabil zu halten. Die Pastritztaler feiern Drescherfest in der Hammerschmiede (13. September, ab 10 Uhr), vom 24. Juli bis zum 27 September (Di. bis So., elf bis 16 Uhr) ist der Drachenstich in Bildern der Reihe „Schätze der Further Fotografen“ im Georgssaal im Landestormuseum zu sehen. Konzerte: Frühjahrskonzert des Blasorchesters Furth im Wald (11. April, 20 Uhr, ATT), Jahreskonzert des Akkordeonclubs (25. April, 20 Uhr, ATT), Orgelkonzert in der Stadtpfarrkirche (31. Mai, 17 Uhr), sechs weitere Kirchenkonzerte im Juli und August sowie das Kontrastprogramm am 26. September (17.30 bis 23.30 Uhr) in der Halle am Schießstättenweg 18.

Dort steht die 2. Further Metal Night an. Lesungen und Ausstellungen über das Jahr verteilt, komplettieren den Veranstaltungsreigen. Besonders stolz ist Stelzer in diesem Zusammenhang, dass es gelungen ist, Skulpturen des tschechischen Ausnahmekünstlers Vaclav Fiala in die Drachenstadt zu holen. Zusammen mit dem Maler Tilo Ettl stellt er vom 19. April bis zum 25. Mai im Alten Rathaus aus (Vernissage, 19. April, 11 Uhr). Zu Fiala bekanntesten Werken gehört der riesige Hussitenkelch am Baldov-Hügel in Domažlice.
Die Flyer sind ab kommende Woche erhältlich
Wer jetzt Lust bekommen hat, der kann sich die Flyer Parkarena und Kultur in Furth nach Ostern im Einzelhandel, im Rathaus oder in der Touristinfo abholen. Karten für alle Veranstaltungen bekommt man in der Tourist-Info, Tel. (09973) 509600.
Die Proben für „Misery“ haben begonnen
Regisseur Alexander Etzel-Ragusa wir im Juni das Stück „Misery“ in der Parkarena auf die Bühne bringen. Die Proben haben demnach begonnen. Katy Karrenbauer und Christian Erdt liefern sich erbitterte Kämpfe für den Psycho-Krimi von Stephen King. Weil die Spielfläche der Parkarena in Furth im Wald so groß ist, musste auch eine große Probebühne in Berlin gefunden werden. „Rosenstolz“-Sänger Peter Plate und Ulf Leo Sommer unterstützen „Misery“ indem sie eins der schönsten Theater in Berlin für die Proben zur Verfügung stellen: das Theater des Westens. „Misery“ hat am 10. Juni Premiere in Furth im Wald. Infos und Tickets unter www.misery.icu. fa
