Bürogebäude geplant: Projekt der Firma Donhauser in Schwandorf nimmt nächste Hürde

Von Petra Beer-Dausch · 30. März 2026 um 17:00

Für den Neubau des Büro- und Verwaltungsgebäudes der Schwandorfer Traditionsfirma Gebr. Donhauser am Brunnfeld ist der nächste planungsrechtliche Schritt getan. Im Zuge der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und Träger öffentlicher Belange ergaben sich keine grundsätzlichen Einwände gegen die erforderliche Änderung des Flächennutzungsplans und den vorhabenbezogenen Bebauungsplan.

Das wurde bei der jüngsten Sitzung des städtischen Planungsausschusses erläutert. Gebr. Donhauser rechnet mit einem Baubeginn im dritten Quartal 2026. Auf einem rund 4200 Quadratmeter großen Grundstück an der Höflarner Straße am Brunnfeld, auf dem zuletzt ein Hotel geplant war, soll das künftige Büro- und Verwaltungsgebäude von Gebr. Donhauser entstehen.

Gebäude soll Platz für bis zu 100 Mitarbeiter bieten

Im Oktober 2025 hatten Thilo Donhauser und Felix Fischer von der Firma Donhauser dem städtischen Planungsausschuss das Projekt vorgestellt. Demnach soll am Brunnfeld ein „flächen-, energie- und materialeffizientes Gebäude“ errichtet werden, das auf möglichst kleiner Grundfläche mit fünf Geschossen und einem Untergeschoss Platz für bis zu 100 Mitarbeiter bietet. Neben Büros und Besprechungsräumen sind auch Mitarbeiter-Appartements geplant.

Der Standort in der Nähe des Globus bietet eine gute Anbindung. - Foto: Petra Beer-Dausch, Archiv

Einstimmig billigte der Planungsausschuss im Oktober 2025 den Vorentwurf zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Sondergebiet Büro und Verwaltung“ am Brunnfeld und beschloss die Aufstellung sowie die erforderliche Änderung des Flächennutzungsplans. Die Verwaltung wurde beauftragt, die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und Träger öffentlicher Belange zu veranlassen.

Überarbeitete Entwürfe müssen nun erneut öffentlich ausgelegt werden

Deren Ergebnisse lagen nun in der Sitzung am Donnerstag vor. Seitens der Öffentlichkeit gingen in beiden Verfahren keine Stellungnahmen ein, wie Planerin Susanne Sieß vom Büro Altmann-Ingenieure den Stadträten erläuterte. Stellungnahmen von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange wurden in die Planungen eingearbeitet. So sei laut Planerin unter anderem die Begründung für den Standort am Brunnfeld noch detaillierter ausgearbeitet oder ein Schallgutachten erstellt worden. Zudem wurde der Geltungsbereich des überplanten Gebiets nach Westen zur Aufnahme einer Ausgleichsfläche für den Eingriff in Natur und Landschaft erweitert.

Einstimmig fasste der Ausschuss alle erforderlichen Beschlüsse, um die planungsrechtlichen Verfahren weiter voranzubringen. Die Entwürfe für die Änderung des Flächennutzungsplans und den vorhabenbezogenen Bebauungsplan müssen nun erneut öffentlich ausgelegt werden.