Pächter schmeißen hin: Beim Sportparkwirt in Schwarzenfeld steht ein Wechsel an

Von Philipp Breu · 24. März 2026 um 17:00

Auf dem Gelände des 1. FC Schwarzenfeld im Landkreis Schwandorf wird es bald einen Umbruch geben. Der ist aber nicht sportlicher, sondern kulinarischer Natur. Die Pächter der Sportgaststätte haben nach fünf Jahren ihren Abschied verkündet. Vereinschef Christian Liebl ist aber zuversichtlich, dass der Sportparkwirt zügig wieder in neue Hände gegeben werden kann.

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Mit einem emotionalen Facebook-Post nehmen Stefan und Janine Harmsen Abschied: „Liebe Gäste, manche von euch haben es bestimmt schon über den Dorffunk mitbekommen, aber es ist ja auch kein großes Geheimnis – wir schließen unsere Gaststätte und stellen den Betrieb vollständig ein. Ende Mai gehen beim Sportparkwirt die Lichter endgültig aus“, schreiben die Pächter.

Der Schritt sei ihnen nicht leicht gefallen, aber permanente „Kostenexplosionen“ und akuter Personalmangel hätten ihren Tribut gezollt. Stand jetzt plane man, die Sportgaststätte am 17. Mai das letzte Mal aufzusperren. Ab 1. April gelten zudem „stark gekürzte Öffnungszeiten“. Der Sportparkwirt habe dann nur mehr am Samstag und Sonntag geöffnet. Das sei aus „personellen und persönlichen Gründen“ nicht anders umsetzbar, heißt es. Mit einem Dank an die Gäste endet der Beitrag.

Gäste des Sportparkwirts reagieren betroffen

In den Kommentarspalten herrscht Betroffenheit. „Sehr schade“ ist die Reaktion, die man am häufigsten liest. Einige denken an schöne Abende und an das gute Essen zurück und kündigen an, bis zur Schließung auf jeden Fall nochmal vorbeizuschauen.

Der 1. FC Schwarzenfeld ist Verpächter der Gaststätte, die neben einer Gaststube über zwei Nebenräume, einen Festsaal, eine Terrasse und eine Kegelbahn verfügt. Vereinsvorsitzender Christian Liebl sei bereits im Januar darüber informiert worden, dass es bei den aktuellen Pächtern nach fünf Jahren wohl nicht mehr weitergehe. „Es hat ein Koch aufgehört und es wurde kein Nachfolger gefunden“, sagt er.

Die Zusammenarbeit mit der Familie Harmsen bezeichnet der Vereinschef unterm Strich als „okay“. Ab und an hätte es zwar Reibereien gegeben, aber das komme zwischen Mieter und Vermieter nun mal vor. Pächter Stefan Harmsen war indes trotz mehrmaliger Kontaktversuche für die MZ nicht zu erreichen.

Erste Gespräche mit potenziellen Nachfolgern laufen

Doch wie geht es nun mit der Gaststätte weiter, die untrennbar mit dem Schwarzenfelder Sportpark verbunden ist? Christian Liebl ist guter Dinge, das man schon bald einen Nachfolger verkünden könne. Erste Gespräche mit Interessenten laufen bereits, sagt der Vorsitzende.

Auf eine Mindestpachtzeit möchte man sich mit dem Nachfolger übrigens nicht einigen. Schließlich könne man in der heutigen Zeit nicht mehr prognostizieren, wie lange sich Gastrobetriebe halten.