Heruntergefallenes Messer sorgt für Polizei-Einsatz im Regensburger Hauptbahnhof

Von Philip Hell · 18. März 2026 um 15:19

Kurze Aufregung am Regensburger Hauptbahnhof: Am Montagabend hat ein 32-Jähriger mit einem Messer für einen Polizei-Einsatz gesorgt – die Situation löste sich allerdings relativ schnell auf.

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Ein Sprecher der Bundespolizei bestätigt auf Anfrage der MZ, dass es am Montagabend gegen 22 Uhr zu dem Einsatz im Bereich eines Supermarkts am Hauptbahnhof kam. Dem Beamten zufolge hatte ein 32-Jähriger für Aufregung gesorgt. Ihm war zuvor ein Messer aus der Hose gefallen. Der Mann habe sich gebückt, um das Messer aufzuheben, und versucht, es wieder einzuschieben. Dabei sei er allerdings beobachtet worden, was wiederum die Polizei auf den Plan rief, so der Behördensprecher.

Vor Ort stellten die Beamten laut Sprecher der Bundespolizei allerdings fest, dass keine Bedrohungslage durch den 32-Jährigen und sein Messer bestünde. Allerdings sei der Mann stark alkoholisiert gewesen. Der Sprecher der Behörde führt auf MZ-Anfrage weiter aus, dass bei dem 32-Jährigen eine psychische Erkrankung bestehe, weshalb dieser in eine entsprechende Fachklinik in Regensburg gebracht wurde. Es habe keine Gefahr für Passanten im Bahnhofsbereich bestanden, betonte der Bundespolizist. Die Beamten seien vor Ort einem Ladendetektiv zu Hilfe gekommen.

Aufgrund der vorliegenden psychischen Erkrankung habe man keine Pressemitteilung veröffentlicht, sagt der Beamte weiter. Darüber hinaus liefen Ermittlungen in dem Fall. Dabei müsse man unter anderem klären, ob überhaupt ein strafbares Handeln vorliegt oder nicht. Das sei nach derzeitigem Stand unklar, so der Sprecher der Bundespolizei.