Benedikt Aschenbrenner ist der Pfingstbräutigam in Bad Kötzting

Das Geheimnis, wer der Pfingstbräutigam des Jahres 2026 sein wird, ist gelüftet: Am Dienstagabend stellten Stadtpfarrer Thomas Winderl und Bürgermeister Markus Hofmann in Bad Kötzting (Landkreis Cham) dem 28-jährigen Benedikt Aschenbrenner die entscheidende Frage, ob er das ehrenvolle Amt übernehmen wolle.
Der antwortete mit einem kräftigen „Ja“. Kein Wunder, schließlich ist nicht nur er selbst, sondern die ganze Familie stark mit der Pfingst-Tradition der Stadt verbunden.
Was Pfingsten dieses Jahr ganz besonders macht
So war sein Vater Josef Aschenbrenner 1984 selbst Pfingstbräutigam, zuvor bereits auch zweimal Brautführer. Mit seiner Zusage reiht sein Sohn Benedikt die Familie nicht nur in den sehr kleinen Kreis ein, in dem zwei Söhne die Ehre des Pfingstbräutigams zuteil wird (nach den Familien Senbert und Kuchler ist es erst das dritte Mal der Fall): Wenn Benedikt Aschenbrenner nach seinen Verpflichtungen als Pfingstbräutigam im Jahr 2028 erstmals wieder mit seinem Bruder Patrick (Pfingstbräutigam 2019) und Vater Josef gemeinsam beim Pfingstritt reiten wird, reitet das erste Mal ein Vater mit zwei Söhnen, die alle drei „Brauterer“ gewesen sind. Doch so lange muss der Pfingstbräutigam gar nicht warten, um der Pfingst-Historie seiner Familie eine weitere Besonderheit hinzufügen zu können: Wenn er am Pfingstmontag bei der Rückkunft in Bad Kötzting auf den Platz vor der Kirche St. Veit einreitet, wird er gleichzeitig auch seinen 25. Ritt beenden.
Damit ist er nach Walter Pfeffer nach über 30 Jahren der erste Pfingstbräutigam, bei dem die Überreichung des Tugendkränzchens und die der Erinnerungsfahne für 25 Teilnahmen zusammenfallen. Zur Pfingst-Geschichte der Familie passt es, dass sein Vater Josef am selben Tag das Band für 50 Teilnahmen erhalten wird.
Das macht der „Brauterer“ in seiner Freizeit
Brautführer war der aktuelle Pfingstbräutigam natürlich auch schon, und nach zehn Jahren in der Buschen-Vorstandschaft, die erst vor wenigen Tagen endete, sagt er am Tag seiner Zusage selbstbewusst: „Ich weiß, wie es abläuft.“ Trotzdem habe natürlich auch er erst einmal seine Eltern informiert, bevor er Bürgermeister Markus Hofmann für dieses Jahr zugesagt habe. Wer die Pfingstbraut und wer die Begleiter dieses Jahr sein werden, darüber schweigt Benedikt Aschenbrenner aber. Die Vorstellung wird – wie seit einigen Jahren üblich – bei der Palmprozession am 29. März um zehn Uhr sein.

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Über den Pfingstbräutigam des Jahres 2026 gibt es bis dahin aber noch viel mehr zu sagen als alles, was zu Pfingsten gehört. Benedikt Aschenbrenner arbeitet als Hochbaupolier und ist in vielen Vereinen der Stadt aktiv. Neben dem Burschenverein zählen auch der König-Ludwig-Verein, die Freiwillige Feuerwehr Bad Kötzting sowie der Spielmannszug der Feuerwehr zu den Vereinen dazu.
In der dann noch verbleibenden Freizeit geht es im Sommer gerne auf das Motorrad. Im Winter haben die Skier den Vorzug. Hobbys, die in den kommenden Wochen wohl etwas warten müssen: Es gilt, Pfingsten 2026 vorzubereiten.
Der Pfingstbräutigam privat
■ Pfingstbräutigam: Benedikt Aschenbrenner
■ Beruf: Hochbaupolier bei der Firma Alfons Schönberger in Chamerau
■ Familie: Eltern Josef Aschenbrenner und Kerstin Aschenbrenner, Bruder Patrick Aschenbrenner
■ Pfingsten: Bisher 24 Teilnahmen beim Pfingstritt, Brautführer 2019; Zehn Jahre Vorstandsmitglied im Burschen-Verein als Kneipwart; Vater Josef Aschenbrenner war Pfingstbräutigam 1984, Brautführer 1978 und 1982 und hat 49 Mal am Pfingstritt teilgenommen; Bruder Patrick war Pfingstbräutigam 2019, Brautführer 2012 und hat 26 Mal am Pfingstritt teilgenommen. wf