„Meilenstein für die Schule“: Stadt Berching erhält die Baugenehmigung

Von Bernhard Neumayer · 12. Februar 2026 um 15:00

Eine Zeit lang hat es gedauert, jetzt ist sie da: die Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt für den Neubau der Berchinger Grund- und Mittelschule. Die Stadt hat eine entsprechende Anfrage unseres Medienhauses bestätigt. Was bedeutet das für das größte Berchinger Bauprojekt?

Die Stadtverwaltung schreibt von einem „wichtigen Meilenstein“, der auf dem Weg zum Neubau der Grund- und Mittelschule erreicht worden sei: Seit Dienstag, 10. Februar, liege die Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt vor. „Auch die bislang noch ausstehenden Stellungnahmen und Genehmigungen seitens der Regierung sowie im Bereich Wasserrecht wurden inzwischen erteilt“, schreibt die Stadt weiter. Diese Genehmigungen waren Voraussetzung für die Erteilung der Baugenehmigung.

„Mit der Baugenehmigung können wir nun in die heiße Phase des bedeutenden Großprojekt starten“, erklärt Bürgermeister Ludwig Eisenreich. „Gleichzeitig wissen wir, dass nun die intensive Arbeit der Umsetzung beginnt.“

Um den vorgesehenen Zeitplan einzuhalten, wurden die Ausschreibungen für die vorbereitenden Maßnahmen des ersten Bauabschnitts bereits auf den Weg gebracht und bearbeitet, teilt die Stadt mit. Hierzu zählen die Baustelleneinrichtung, der Baustrom und die Baufeldfreimachung inklusive erster archäologischer Untersuchungen.

Die Submission, also die Erstsichtung aller eingereichten Angebote, fand am 11. Februar statt, so die Stadt. Die abgegebenen Angebote werden durch die Planungsbüros auf die notwendigen Formalitäten und Inhalte geprüft. Die Auftragsvergaben sollen dem Stadtrat am 10. März zur Entscheidung vorgelegt werden.

Baubeginn für die neue Schule ab Mitte April 2026

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die umfangreichen Genehmigungsunterlagen derzeit im Detail ausgewertet werden. Ziel sei es, mögliche Auflagen der Genehmigungsbehörden frühzeitig in die weiteren Planungsschritte einzubeziehen. Alle beteiligten Fachplaner seien in diesen Prozess eingebunden. Weitere Ausschreibungen für Maßnahmen könnten erst dann vorangetrieben werden, wenn der Förderbescheid vorliege. „Alles andere wäre förderschädlich und ist nicht zielführend. Die finanziellen Mittel werden für das Projekt dringend gebraucht“, betont Eisenreich.

Die Stadt rechne mit einem Bescheid über die Zusage der Fördermittel im März. Erst dann seien weitere Beauftragungen für Baumaßnahmen möglich. Mit sichtbaren Maßnahmen sei ab circa Mitte April 2026 zu rechnen.