Paukenschlag bei ams Osram: Konzern baut in Regensburg Stellen ab

Am Dienstagmorgen hat der deutsch-österreichische Halbleiterkonzern ams Osram ein Sparprogramm verkündet. Nun ist klar: Weltweit werden Stellen abgebaut, in Deutschland sei „insbesondere Regensburg“ betroffen. Das teilte ein Sprecher auf Anfrage der Mediengruppe Bayern mit.
Demnach werden an dem großen Standort in der Oberpfalz „Stellen im niedrigeren bis mittleren dreistelligen Bereich betroffen sein“. Eigentlich gilt das Werk als Schlüsselstandort für das wichtige Leuchtdioden- und Lasergeschäft bei ams Osram. Es sei „der wichtigste Forschungs- und Entwicklungsstandort für optoelektronische Halbleiter in Europa“, sagte ein Sprecher im vergangenen Jahr. Damals waren rund 2800 Mitarbeiter in Regensburg beschäftigt.
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Erst im vergangenen Jahr hatte ams Osram in Regensburg etwa 130 Stellen abgebaut. Diese Maßnahme sei mittlerweile abgeschlossen, teilte das Unternehmen im Dezember mit. Von dem nun neu angekündigten Programm sind laut Konzernangaben 2000 Mitarbeiter betroffen, etwa die Hälfte davon in Europa.