Abwurf frei: Disc-Golf landet am Esper – Roding bekommt elf Bahnen für alle Altersgruppen

Während im Further Stadtrat noch überlegt wird, ob in den Chambauen eine Disc-Golf-Anlage entstehen soll, ist die Stadt Roding schon einen Schritt weiter. Nach der Begehung der Wenzenbacher Anlage steht fest: Der Esper bekommt solche Körbe. Aber wie funktioniert der Sport eigentlich?
Ziel des Spiels ist es, mit einem Frisbee in den Korb zu treffen. Wie beim Minigolf zeigen Tafeln die verschiedenen Parcours und die Wurfrichtung an, erklärt Bürgermeisterin Alexandra Riedl bei der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses Donnerstagnachmittag.
Keine Gefahr für Spaziergänger
Es fängt immer der Spieler am Abwurf einer Bahn an, der auf der vorherigen Bahn die wenigsten Würfe benötigt hat. Dort, wo der Frisbee nach jedem Wurf liegen bleibt, wird weitergespielt. Der Korb sollte mit möglichst wenigen Würfen getroffen werden.
Elf Bahnen sollen in den Grünanlagen am Esper ausgewiesen werden. Die Körbe dazu werden in zwei Wochen aufgestellt. Die neue Freizeitanlage kostet die Stadt Roding rund 20 700 Euro.
Zwei Pluspunkte bringt das neue Angebot mit sich: Zum einen ist die Sportart für Jung und Alt spielbar, wie Riedl nach der Besichtigung der Wenzenbacher Anlage bestätigt, und zum anderen sind die Körbe für die Stadt wartungsfrei.Einer Befürchtung kann Riedl bei der Sitzung sofort den Wind aus den Segeln nehmen: „Der Parcours schränkt das Areal am Esper nicht weiter ein, weil wirklich nur Körbe montiert werden.“ Für Spaziergänger gehen von den fliegenden Discs keine Gefahren aus, weil die Spielbahnen nicht über Wege verliefen.
Eröffnungsevent geplant
Wenn die Körbe montiert sind, soll es laut Riedl ein Eröffnungsevent geben. Eine Übersichtskarte soll die elf Parcours darstellen. Außerdem soll es Discs geben, die speziell für Roding designt sind.
Spieler können die Frisbee-Scheiben bei der Stadt kaufen oder beim Eisstockhäuschen ausleihen. Die Grund- und Mittelschule soll ebenfalls einen Korb für den Pausenhof und Discs erhalten.