Landrat Franz Löffler hat allergrößten Respekt vor der Further Gemeinschaftsleistung

Von Alexander Frimberger · 29. Januar 2026 um 15:00

Gewohnt wortgewaltig trat Landrat Franz Löffler bei seiner Rede beim Jahresempfang der Stadt Furth im Wald am Mittwochabend im Tagungszentrum ATT auf. Er spannte den Bogen von Heimatidentität bis hin zu den großen, globalen Krisen.

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Zunächst konnte er aber nicht umhin, einige Worte zur letztjährigen Landesgartenschau zu verlieren. Bezugnehmend auf die Worte, die vor ihm Bürgermeister Sandro Bauer gesprochen hatte, sagte er: „Wann hat man schon mal die Gelegenheit, einen so fulminanten Jahresrückblick zu hören (wir berichteten).“ Die Businenbläser, die immer städtische Großveranstaltungen eröffnen, hatten es ihm angetan. „So etwas hat nur Furth“, sagte er und ergänzte, dass ihm die Fanfaren immer wieder unter die Haut gehen.

„Wir erleben einen Jahreswechsel, wie wir ihn schon lange nicht mehr hatten“, fuhr er mit Blick auf die weltweiten Krisen fort. Die alte Weltordnung sei in Bewegung geraten. „Da tut es gut, wenn man feststellt, dass es daheim klappt.“ Mit dieser Überleitung war er noch einmal bei der Landesgartenschau, beziehungsweise den unermüdlichen Ehrenamtlichen angelangt. Er sah schon, was an Infrastruktur in der Drachenstadt geschaffen wurde, stellte aber ganz klar die vielen Helfer in den Vordergrund, wenn er festhielt: „So, wie diese Gartenschau funktioniert hat, ist das sensationell.“ Er bezeichnete es als größte Leistung, wie alle Ehrenamtlichen zu einhundert Prozent hinter der Sache gestanden sind. „Meinen allergrößten Respekt.“

Auf den Landkreis geblickt, sei man für die Zukunft bestmöglich gerüstet. Die wirtschaftliche Entwicklung seit der Öffnung des Eisernen Vorhangs sei enorm. „Wir haben nichts falsch gemacht.“ Man sei resilient, auch im bundesweiten Vergleich. Wenn, wie bei den sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen, ein kleiner Knick zu sehen sei, so liege das daran, dass sich geopolitisch etwas verschoben hat. Zölle und Rohstoffknappheit gehörten dazu. Er beschwor den Zusammenhalt Europas. Bürokratieabbau, weniger Lohnneben- und Energiekosten seien darüber hinaus Faktoren, den Wirtschaftsstandort Deutschland auch in Zukunft stark zu halten.