Jahresempfang Furth im Wald: Bühne für Gespräche und besondere Menschen

Von Alexander Frimberger · 29. Januar 2026 um 14:27

Jahresempfang der Stadt Furth im Wald im Tagungszentrum ATT. Am Eingang zum Saal stehen Bürgermeister Sandro Bauer und seine Frau Tanja. Sie schütteln die Hände von rund 400 geladenen Gästen. Die Stimmung ist heiter, bei der Gesprächsrunde, die den offiziellen Teil beschließt und auch bei dem anschließenden Stehempfang mit kalt/warmen Buffet.

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Die Businenbläser des Spielmannszugs Grenzfähnlein geben mit ihrer Fanfare den offiziellen Startschuss des Abends. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Ewa (Klavier) und Arkadius Podwika (Geige).

Der Weinstand war ein Magnet der Gartenschau

Nach den Reden folgt, was in Furth schon eine kleine Tradition hat: Der Rathauschef ruft Menschen auf die Bühne, die ihm im vergangenen Jahr aufgefallen sind. Den Anfang macht Uwe Neumann, der entscheidend für die Koordination der Ehrenamtlichen bei der Landesgartenschau verantwortlich war. „Anfangs hieß es seitens der Landesgartenschau: Hilf uns a bissl“, so Neumann. Das sei etwas untertrieben gewesen, sagte er zur Erheiterung der Gäste, denn: Neumann hat ungezählte Stunden mit seiner Aufgabe verbracht. Die Erfolgsgeschichte mitgeschrieben habe Dorothee Simeth, „die mir immer den Rücken freigehalten hat.“ Neumann berichtete vom ersten Treffen, bei dem schon 70 Interessierte dabei waren, und was alles unternommen wurde, um möglichst viele Menschen mit ins Boot zu holen. „Wir haben aber auch einen sozialen Auftrag gehabt.“ So hätten zuvor einsame Menschen Freunde gefunden.

Die neuen Festwirte Michael Mühlbauer jun. und Tobias Späth durften beim Jahresempfang nicht fehlen - Foto: Simon Tschannerl
Herzliche Begrüßung: Magdalena Gall, neues Gesicht beim Further Zoll, ist ständige Stellvertreterin von Thomas Schell (li.). Sie schüttelt Tanja Bauer die Hand. Wolfgang Braun, Leiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit tut das mit Sandro Bauer. - Foto: Simon Tschannerl
Michael Multerer (li.) will Landrat werden, Bauer möchte Bürgermeister bleiben. - Foto: Simon Tschannerl
Das Ritterpaar 2025: Antonia Buschek und Tobias Jelinek - Foto: Simon Tschannerl
Sandro Bauer bei seiner Ansprache - Foto: Simon Tschannerl
Landrat Franz Löffler - Foto: Simon Tschannerl
Der Saal war bis auf den letzten platz gefüllt - Foto: Simon Tschannerl
Arkadius Podwika sorgte zusammen mit seiner Frau Ewa (Klavier) für die musikalische Unterhaltung. - Foto: Simon Tschannerl
Bauer schaut auf die Uhr und verkündet dann, wie lange die Gesprächsrunde dauern soll - Foto: Simon Tschannerl
Franz Löffler und Tanja Bauer - Foto: Simon Tschannerl
Heimatforscher und Bürgermedaillenträger Werner Perlinger (v. li.), der evangelische Pfarrer Dr. Michael Rummel und sein katholischer Kollege Karl-Heinz Seidl - Foto: Simon Tschannerl
Claudia Knoll befindet sich unter den Gästen - Foto: Simon Tschannerl
Uwe Neumann - Foto: Simon Tschannerl
Andreas Mayer (2. v. li.) - Foto: Simon Tschannerl
Darf es ein bisschen mehr sein? Daniel Siegl (v. li.) im Gespräch mit Michael Multerer und Toni Lauerer. - Foto: Simon Tschannerl
Josef Dürauer - Foto: Simon Tschannerl
Klaus Fischer - Foto: Simon Tschannerl
Hans-Jürgen Traurig - Foto: Simon Tschannerl
Ein buntes kaltes Buffet, es kam gut an - Foto: Simon Tschannerl
Claudia Knoll im Gespräch mit Franz Löffler - Foto: Simon Tschannerl
Bauamtsleiter Alois Stoiber im Gespräch - Foto: Simon Tschannerl
An den Stehtischen im Saal war viel Zeit für entspannte Gesprächsrunden. - Foto: Simon Tschannerl
Bürgermeister Sandro Bauer und Stefan Zeller, sein Herausforderer von den Grünen - Foto: Simon Tschannerl
Das Buffet von Daniel Siegl kam gut an - Foto: Simon Tschannerl
Die lauschen einem Musikstück - Foto: Simon Tschannerl

Lesen Sie die Ansprache des Bürgermeisters: Liebeserklärung an die Landesgartenschau in Furth im Wald

Josef Dürauer, Winzer aus dem österreichischen Furth bei Göttweig, war Hauptideengeber für den Weinstand, oder wie der Further Kabarettist Toni Lauerer gesagt hat: „Place to be auf der Gartenschau.“ Er berichtete von der Entstehung bis zur Umsetzung.

Andreas Mayer pachtet die Brauerei Dimpfl

Klaus Fischer, Geschäftsführer des Elektronikunternehmens Elotec erklärte, wie es seinem Unternehmen gelingt, in schwierigen Zeiten zu expandieren. Manchen Firmen gehe es nicht gut, da müsse man diverser aufgestellt sein. Autohaus-Inhaber Hans-Jürgen Traurig hat die Schirmherrschaft für 100 Jahre Daberger Feuerwehr übernommen. Ihn hat der Zusammenhalt innerhalb der Wehr und des ganzen Dorfes beeindruckt. Schließlich kam Andreas Mayer zu Wort, der sich von einer kleinen Brauerei in Gleißenberg zum Pächter der Dimpfl-Brauerei in Furth im Wald hochgearbeitet hat.