Vom Strickwarenladen zum großen Handelsunternehmen: Frey Cham feiert 125 Jahre Bestehen

Das Modehaus Frey am Chamer Marktplatz, wie man es heute kennt, hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich – vom Strickwarenladen über das Geschäft für Waren aller Art bis hin zu einem der größten Handelsunternehmen in Ostbayern.
Wo heute ausgewählte Modemarken, Schmuck und neuerdings auch wieder Bücher verkauft werden, gab es Jahrzehnte nahezu alles: Schallplatten, Drogeriewaren, Kleidung, Schuhe, Schreib- und Kurzwaren, Zeitschriften und vieles mehr. Mit der Coop-Filiale im Untergeschosse war im Frey im Grunde lange Zeit alles zu bekommen, was man für den täglichen Bedarf benötigte.
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Als Strickwarenladen angefangen
Dabei hatte das Unternehmen Anfang des 19. Jahrhundertes als Strickwarenladen angefangen, 1830 übergab Peter Frey diesen an Valentin Frey. Erst im Jahr 1901 – am 28. Januar – lässt sein Nachfahre Mathias Frey seinen Betrieb als Geschäft für Waren aller Art ins Handelsregister eintragen. 1960 stellt Frey als führendes Unternehmen auf das Freiwahlsystem um – die Kunden können sich selbst im Geschäft bedienen und an den Kassen bezahlen.
1966 expandiert Dr. Adalbert Frey und gründet das Frey-Centrum in Markredwitz. Das zweite große Frey-Haus bis heute. Ab 1975 gibt es im Frey in Cham im 3. Stock sogar Möbel, ehe ein Frey Möbelhaus 1978 auf 7500 Quadratmeter eröffnet wird. Nach weiteren Expansionen nach Weiden und Schwandorf geht Frey seit 2011 neue Wege: als Erlebnismodehaus wollen die aktuellen Inhaber Caroline Frey und ihr Neffe Amran Frey das Unternehmen in die Zukunft führen, zu dem inzwischen vier Modehäuser und drei Möbelhäuser gehören.
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