Nach Ventilproblemen: Norwegischer Rundfunk meldet Abbau der „Bayern-Rakete“ von Isar Aerospace

Der Raketenbauer Isar Aerospace mit Wurzeln in Reischach lässt nach dem abgesagten geplanten Start diese Woche von der Abschussrampe in Nordnorwegen weiter mit einem Termin für einen neuen Versuch auf sich warten.
Wie berichtet, gab es eigentlich ein Zeitfenster für einen Start in dieser Woche, das von Mittwoch bis Freitag reichte. Mittwochmittag brach das Unternehmen die Vorbereitungen ab und verwies auf Ventilprobleme. Einen weiteren Versuch im aktuellen Zeitfenster werde es nicht mehr geben, stattdessen solle in Kürze ein neuer Termin bekanntgegeben werden, hieß es.
Bis kurz vor Ablauf des ursprünglichen Zeitfensters folgte allerdings keine weitere Meldung mehr. Denkbar ist, dass es erst im Februar einen neuen Versuch gibt.
Wie groß die Probleme zu sein scheinen, darauf weist ein Vor-Ort-Bericht des norwegische Rundfunks NRK hin. Eine Reporterin schildert darin aus sicherer Entfernung zur Startrampe, dass es so aussehe, als ob die Rakete mittlerweile abgebaut würde – offenbar zu weiteren Untersuchungen und Reparaturarbeiten. Isar Aerospace hat dies bisher weder bestätigt noch dementiert.