Eisbaden für den guten Zweck: 100 Unerschrockene wagten sich in den Steinberger See

Von Xenia Wilk · 11. Januar 2026 um 17:00

Frostig, mutig und engagiert: Am Dreikönigstag verwandelte sich der Steinberger See in eine winterliche Bühne für das erste Eisbade-Event des Round Table 185 Schwandorf. Rund 350 Besucher verfolgten das Spektakel, bei dem sich etwa 100 Teilnehmer tapfer ins eiskalte Wasser wagten und damit Mut, Gemeinschaftssinn und Engagement für den guten Zweck zeigten. Die Lufttemperatur lag bei bei minus fünf bis minus sieben Grad Celsius. Das Wasser hatte circa zwei bis drei Grad.

Die Idee zu der winterlichen Aktion entstand aus dem bekannten Schwanenrennen in Schwandorf. Die auffälligen schwanenförmigen Mützen haben bereits dort für Aufmerksamkeit gesorgt und führten schließlich zur Umsetzung des Eisbadens. „Schwanensee mal anders“, hieß es humorvoll vor Ort. Die Gesamtorganisation lag in den Händen von Patrick Grüner, während Thomas Hösl für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich war.

Wasserwacht und Rotes Kreuz waren im Einsatz

Die Wasserwacht Steinberg und das Bayerische Rote Kreuz kümmerten sich gemeinsam mit rund 20 Helfern des Round Tables um Betreuung. - Foto: Stefan Gruber

Um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten, wurden die Teilnehmer in drei Gruppen eingeteilt und ihr Aufenthalt im Wasser auf maximal fünf Minuten begrenzt. Die Wasserwacht Steinberg und das Bayerische Rote Kreuz kümmerten sich gemeinsam mit rund 20 Helfern des Round Tables um Betreuung und medizinische Versorgung. Dank der Planung verlief das Event reibungslos und ohne Zwischenfälle.

Als Veranstaltungsort wurde bewusst der Steinberger See gewählt. Seine gute Erreichbarkeit, die Nähe zur Wasserwacht sowie die vorhandene Infrastruktur machten ihn laut den Organisatoren ideal für das Event. Zudem bot der flache, gut einsehbare Uferbereich ein hohes Maß an Sicherheit für die Teilnehmer.

Zuschauer waren beeindruckt

Nach dem Sprung ins eiskalte Wasser konnten sich die Teilnehmer an Feuerstellen oder mit warmen Getränken wieder aufwärmen. Eine Zuschauerin äußerte sich später beeindruckt: „Mei, das hätte ich mich niemals getraut! Respekt vor allen, die da tatsächlich reingesprungen sind.“

Die Spenden kommen sozialen Projekten, in der Region zugute. Wie viel Geld genau zusammengekommen ist, wird noch bekannt gegeben. Aufgrund der positiven Resonanz wird bereits geprüft, ob das Eisbade-Event 2027 fortgesetzt wird.