Landwirt ist erleichtert: Alle ausgebüxten Kühe aus Neuenschwand sind zurück

Von Cornelia Lorenz · 11. Januar 2026 um 15:00

Vier ausgebüxte Rinder haben im Dezember im Raum Bodenwöhr im Landkreis Schwandorf für einige Aufregung gesorgt. Zwei der Tiere waren besonders resistent gegen jegliche Einfangversuche gewesen – und auch nicht freiwillig zurück auf ihre Weide gekehrt. Was ist mittlerweile aus den beiden offenbar äußerst freiheitsliebenden Kühen geworden?

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Ihrem Besitzer, einem Landwirt aus der Gegend, hatten sie vor Weihnachten einige schlaflose Nächte beschert. Zunächst waren vier Tiere seiner Fleischrinderherde von der Weide bei Neuenschwand entlaufen. Zwei Rinder kehrten nach ein paar Tagen freiwillig zurück, doch die beiden anderen genossen offenbar ihren Freigang.

Zwar ließen sie sich immer wieder in der Nähe ihrer Weide am Kammerholz bei Bodenwöhr blicken. Dort wanderten sie am Zaun mit ihrer Herde auf und ab und suchten offensichtlich wieder den Kontakt zu ihren Artgenosssen. Einfangen ließen sie sich aber trotz umfangreicher Versuche nicht: Die beiden Fleischrinder machten sich erneut aus dem Staub und verschwanden im nahe gelegenen Waldstück.

Sorgen waren unbegründet

Die Sorge, sie könnten auf Wanderschaft gehen, sich dabei kilometerweit von ihrer Weide entfernen und schlimmstenfalls auf die nahe gelegene Bundesstraße geraten, war glücklicherweise unbegründet: Wie der Landwirt der Mittelbayerischen auf Nachfrage erklärte, ist die Flucht seiner beiden abgängigen Fleischrinder mittlerweile friedlich zu Ende gegangen.

Doch wie kam es dazu? Er habe auf der Weide für sie ein Stück abgeteilt und ihnen das Tor geöffnet. Die beiden Rinder seien dann schließlich selbst hineingegangen und hätten zu fressen begonnen. All die Aufregung und Sorge um die beiden Tiere sei glücklicherweise umsonst gewesen, so der Landwirt. Ihren Ausflug haben die Rinder unbeschadet überstanden, weil sie in freier Natur genug zu fressen gefunden hätten, freute er sich.