So bunt wird der Fasching in Abensberg

Ob Jung oder Alt, ob mit Kostüm oder mit Smoking: Die Babonen starten in die heiße Faschingsphase. Warum der Fasching so manches Mal auch eine Zeitreise ist, lesen Sie hier.
Die Faschingssaison 2025/2026 ist kurz: Am 17. Februar, am Faschingsdienstag geht sie zu Ende. Wie in vielen anderen Orten im Landkreis auch, beginnt auch in diesen Tagen für die Abensberger die heiße Phase. Dass man für den Fasching weder zu jung noch zu alt sein kann, das beweist die Bandbreite an Veranstaltungen. Ein Überblick:
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■ Für ältere Semester: Beim Seniorenfasching am 21. Januar kommen all jene auf ihre Kosten, die sich gerne an die alten Zeiten erinnern. Hier darf nach Herzenslust getanzt, geratscht und herumgealbert werden, ohne Angst haben zu müssen, dass man am nächsten Tag nicht aus den Federn kommt. Der Fasching des Seniorenbeirats ist nämlich am Nachmittag, um 14 Uhr im Jungbräu.

■ Zeitreise: Nicht immer aber muss man zum Fasching tanzen, manchmal reicht es schon, einfach nur zuzuhören. Kein Ball, sondern eine Zeitreise ist der Vortrag „Fasching in unserer Stadt“ von Reinhard Schöttl am 27. Januar um 19 Uhr im Karmeliten-Saal des Aventinums. Veranstalter ist das Stadtmuseum. Der Eintritt ist frei.
■ Erfolgsgeschichte: Im vergangenen Jahr vereinten sich die Stopsler und die Fußballer des TSV zum ersten Mal zu einer ganz besonderen Faschingsliaison – mit geglücktem Ausgang. Die gemeinsame Faschingsfeier war ein voller Erfolg, der sogar die Erwartungen der Organisatoren übertraf. Schon damals verhießen die Organisatoren, dass eine Wiederholung nicht ausgeschlossen sei. Wer also beste Stimmung. Livemusik mit der Band EasyX und überraschende Einlagen liebt, sollte sich das „Stopsler meets Fußballerkranzl“ am 30. Januar ab 19 Uhr im Jungbräu vormerken. Schnell sein heißt hier die Devise, denn der Vorverkauf im Jungbräu hat schon begonnen.

■ Neuheit: Neben dem Fußballerkranzl hat auch der TSV Abensberg selbst in diesem Jahr einen neuen, eigentlich aber alten Ball am Start. Mit dem Schwarz-Weiß-Ball im Jungbräu, wie es ihn früher einmal gab, geht der TSV heuer neue Wege. „Wir wollen den TSV-Ball wiederbeleben“, kündigte Max Guttenberger junior, einer der neuen Vorsitzenden, bei einem Vorgespräch an. Am 7. Februar um 19 Uhr ist es soweit. Man hofft, an die Erfolge der früheren Jahre anschließen zu können. Nähere Infos folgen.
■ Tradition: Schon fest zum Veranstaltungskalender gehört der Ball der Vereine in Offenstetten, an dem sich so gut wie jeder Verein aus dem Ortsteil beteiligt. Dieser Ball ist, der recht kurzen Faschingssaison geschuldet, ebenfalls am 7. Februar. Er findet im Cabrizio in Offenstetten statt und startet ab 19 Uhr. Die Gäste dürfen sich unter anderem auf Livemusik freuen.

■ Open Air: Der Unsinnige Donnerstag war früher legendär in Abensberg. Dann wurde es lange Zeit sehr ruhig. Der Jugendbeirat der Stadt hat nun vor ein paar Jahren den UDO erfolgreich wiederbelebt. Heuer findet der am 12. Februar statt. Der Karmelitenplatz wird ab 19 Uhr zur Freilichtbühne. Und auch in den Kneipen in der Innenstadt sieht man viele Maschkerer. So mancher Ort, der normalerweise geschlossen ist, ist zum Unsinnigen Donnerstag geöffnet, wie etwa der Ottenbräustadl.
■ Für Kinder: Der Kinderfasching des DLRG am 14. Februar ist für kleine Piraten, Feen, Polizisten und Hexen ein Muss. Er findet von 10 bis 12 Uhr statt. Bisher war er im Center, aber das befindet sich ja derzeit noch im Umbau. Der neue Ort wird zeitnah noch bekannt gegeben.

■ Historisch: Feiern wie anno dazumal – das geht am historischen Stadtball am 14 Februar um 19.30 Uhr. Das Straubinger Salonorchester steuert die passende musikalische Untermalung dazu bei. Der Schwarz-Weiß-Ball der ganz besonderen Art spricht Tänzer und Musikliebhaber gleichermaßen an. Das 25-köpfige Orchester aus Straubing begeistert nicht nur Tänzer mit seinem Repertoire mit Melodien bis ins 19. Jahrhundert, das von einer großen Festpolonaise, über Wiener Walzer, Rheinländer bis zur Schnellpolka reicht. Jeder Gast ist herzlich willkommen, ob in Ballkleidung, angelehnt an die Zeiten von Biedermeier und Napoleon, oder auch aus der heutigen Zeit. Karten im Vorverkauf gibt es im Herzogskasten (Montag geschlossen).
■ Kleiner Ersatz: Der Rosenmontagsball des Stadtverbands im Center hatte in den vergangenen Jahren viele feierlaunige Menschen angezogen. Weil das ja heuer nicht geht, hat sich der Stadtverband einen kleinen, feinen Ersatz überlegt: In der KuchlBar heißt es ab 19 Uhr: „Maschkera-Montag trifft Stadtfasching“.
■ Großes Finale: Am Faschingsdienstag, 17. Februar wird dann am Stadtplatz der Fasching mit einer stimmungsvollen Party verabschiedet, die Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Wer ausgefallene Kostüme sucht, ist hier genau richtig. Der Faschingsgillamoos startet mit dem kleinen Umzug, der sich ab 13.33 Uhr vom Bahnhof in Richtung Innenstadt schlängelt und geht dann am Stadtplatz mit Livemusik, DJ und Shows weiter. Die Vereine steuern rund um den Stadtplatz die Bewirtung bei.