Tödlicher Messerangriff beim kurdischen Neujahrsfest in Parsberg: Angeklagter schweigt

Von Petra Schlierf · 9. Januar 2026 um 10:19

Am Landgericht Nürnberg-Fürth hat am Freitagfrüh der Mordprozess nach dem tödlichen Messerangriff beim kurdischen Neujahrsfest in Parsberg (Landkreis Neumarkt) im März begonnen. Doch der Angeklagte hüllt sich in Schweigen.

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Der Verteidiger hat im Eröffnungsstatement zwar die Tötung eingeräumt, zweifelt aber an den beiden Mordmerkmalen. Der Prozess wird vom Unterstützungskommando Mittelfranken geschützt, damit die Parteien nicht aufeinander treffen. Eine rein präventive Maßnahme, hieß es vor Ort.

Im Dezember bestätigte die Justiz erstmals das mögliche Motiv des mutmaßlichen Angreifers. Laut Anklage solle es sich um einen Rachemord handeln. Es geht um einen Vorfall, der 20 Jahre zurückliegt.

Richter Markus Bader hat zum Beginn der Verhandlung einen rechtlichen Hinweis erteilt. Im Raum steht auch die Feststellung der besonderen Schuldschwere.

Ausführlicher Bericht folgt.