Baustart für das Bundespolizeirevier Furth im Wald soll ab Ende 2026 sein

Wann kommt das Bundespolizeirevier Furth im Wald in der Adam-Wild-Straße? Diese Frage steht schon lange im Raum. Ende 2026 beziehungsweise Anfang des darauffolgenden Jahres könnte es nun endlich soweit sein.
Das zumindest erklärt der stellvertretende Leiter der Bundespolizeidienststelle Waldmünchen, Erster Polizeihauptkommissar Martin Huber.
Noch eine Entscheidung
Das Nachbargrundstück zum Ärztehaus ist gekauft, die Planungen laufen. „Es braucht noch eine Entscheidung, dann kann die europaweite Ausschreibung beginnen“, so Huber. Diese muss bei der BImA, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, getroffen werden. Doch in Waldmünchen und im provisorisch eingerichteten Container-Revier am Grenzübergang Schafberg ist man zuversichtlich, dass es bald losgehen kann. Die derzeitige Interims-Lösung sei zwar nicht schlecht, aber eben keine Dienststelle, wie sie sein sollte. So gebe es keine ordentlichen Gewahrsamsplätze, Festgenommene müssten nach Waldmünchen gebracht werden.
Ein Millionenprojekt
Wie teuer das Projekt wird, könne man nicht genau beziffern. Letzter Stand: 16,4 Millionen Euro. Das hänge aber von der Baupreisentwicklung ab, so Huber. Waldmünchen ist von der Maßnahme nicht betroffen, bleibt auch weiterhin Inspektionssitz. Ob die Containersiedlung aufgelöst wird, kann Huber im Moment nicht mit Sicherheit sagen. Er schätzt allerdings, dass man es langfristig nicht mehr benötigen wird.