Roland Forster tritt für die Schwarzenfelder CSU bei der Bürgermeister-Wahl an

Roland Forster fordert bei der Bürgermeisterwahl im März Amtsinhaber Peter Neumeier (ÜPW) heraus. Die Schwarzenfelder CSU nominierte den 48-Jährigen am Donnerstagabend einstimmig als Kandidaten. Forster führt zudem die Liste der CSU-Bewerber für den Marktrat an, auf der auf Platz zwei Gabi Wittleben steht. Damit ist es nun offiziell: Die Zweite Bürgermeisterin und bisherige ÜPW-Kommunalpolitikerin wechselt das Lager.
Bei der Versammlung beim Sportparkwirt mit rund 40 Teilnehmern stand die Vorstellung und Nominierung des Bürgermeister- und der Marktratskandidaten sowie die Präsentation der inhaltlichen Schwerpunkte für die kommende Wahlperiode auf dem Programm. Die CSU-Mitglieder sprachen sich einstimmig für Roland Forster als Bürgermeister-Kandidat aus. Der 48-Jährige ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern.
„Neu und nachhaltig“ an Herausforderungen herangehen
Beruflich ist Forster seit mehr als drei Jahrzehnten im Bereich Controlling und Finance bei einer Baufirma tätig. Seine Ausbildung umfasst unter anderem einen Abschluss als Büro- und Baukaufmann, ein Fernstudium zum staatlich geprüften Informatiker sowie ein Abendstudium zum Betriebswirt (VWA). Er engagiert sich ehrenamtlich, unter anderem in der Kirchenverwaltung oder im Nordbayerischen Musikbund.
Forster betonte, dass er „neu, pragmatisch und nachhaltig“ an die anstehenden Herausforderungen herangehen wolle. Zu seinen zentralen politischen Anliegen zählt er die Bereiche Wohnen, Arbeiten und Leben in Schwarzenfeld, die Stärkung der Infrastruktur, die medizinische Versorgung, eine starke Jugendbeteiligung sowie eine Politik der „offenen Tür“.
Forster präsentierte mehrere Themenfelder, die er als Bürgermeister des Marktes Schwarzenfeld vorantreiben möchte. Im Bereich Infrastruktur sprach sich der CSU-Kandidat für eine Sanierung von Straßen und Wegen, eine konsequente Überarbeitung von Ver- und Entsorgungsleitungen sowie Maßnahmen für mehr Resilienz bei Starkregen („Schwammstadt-Konzept“) aus. Zudem wolle er neue Ansätze zur ärztlichen Versorgung im Markt Schwarzenfeld erarbeiten. Zum Thema Familie und Wohnen führte Forster die Erschließung und aktive Vermarktung von Bauplätzen ebenso an wie den Ausbau der Kinderbetreuungsplätze.
Als Bürgermeister wolle er außerdem einen „guten Nährboden“ für Unternehmen schaffen und ein intensiveres Netzwerken zwischen Wirtschaft und Gesellschaft fördern. Die bereits starke Jugendarbeit in den Vereinen will der 48-Jährige unterstützen, eine ARGE zwischen Jugendgruppen und Verwaltung gründen und gemeinschaftliche Projekte unterstützen. Forster betonte, er wolle „gemeinsam auf Augenhöhe kommunizieren“ und mit Leidenschaft für das Herz der Oberpfalz arbeiten.
Gabi Wittleben nahm die Einladung der CSU an
Bei der Aufstellung der Bewerberliste für den Schwarzenfelder Marktrat lag besonderes Augenmerk auf der Kandidatur von Gabi Wittleben, die sich der CSU-Liste anschließt. Die Zweite Bürgermeisterin war auf der Liste der ÜPW nicht mehr angetreten.
Nach diesem Schritt sei die CSU Schwarzenfeld an sie herangetreten. Wittleben nahm die Einladung an und kandidiert nun für die Christsozialen, was in der Versammlung mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.
Die CSU-Kandidaten für den Schwarzenfelder Marktrat
• Platz 1 bis 10: 1. Roland Forster; 2. Gabi Wittleben; 3. Wolfgang Prebeck; 4. Hubert Piehler; 5. Reinhard Messmann; 6. Peter Irlbacher; 7. Dominik Bösl; 8. Wolfgang Schatz; 9. Richard Kurz; 10. Kilian Mauderer
• Platz 11 bis 20: 11. Martin Kristl; 12. Georg Schöndorfer; 13. Tatjana Faderl; 14. Quirin Roderer; 15. Stefan Harmsen; 16. Hans-Jürgen Kluhs; 17. Johanna Hofmeister; 18. Peter Geiss; 19. Joachim Schindler; 20. Gerhard Peter