Neue Mitarbeiter am Bauhof und prall gefülltes Salzlager: Der Winter kann kommen

„Wahre Glücksgriffe“ seien die drei neuen Mitarbeiter des städtischen Bauhofs Roding, freut sich Leiter Hans Spagl. Sie würden kräftig mitanpacken und seien schon bestens in das Team integriert, so Spagl bei der Vorstellung.
Seit 1. Juli arbeitet Maximilian Lemmer im Bauhof, seit 1. September Josef Pangerl. Die beiden gelernten Maurer ersetzen Kräfte, die in den Ruhestand gegangen sind. Als erster Asylbewerber im Landkreis Cham hat zudem Mohammad Alahmad, der seit zwei Jahren in Deutschland ist, einen befristeten Arbeitsvertrag bis zum September kommenden Jahres bekommen.
In Eigeninitiative gemeldet
Er hatte sich in Eigeninitiative im Wertstoffhof gemeldet und wollte mitarbeiten. Dort fiel der 28-jährige Syrer, dessen Frau und Kinder im Libanon leben, sehr positiv auf, so dass nun die Anstellung beim Stadtbauhof folgte. Das Zusammenspiel mit mehreren Behörden machte dies möglich, erläuterte Bürgermeisterin Alexandra Riedl, die sich sehr freut, dass es geklappt hat. Mit ihm und den weiteren Neuzugängen sei das Team im Bauhof gut aufgestellt, was auch wichtig sei, so die Rathaus-Chefin.
Auch Landrat Franz Löffler hob das positive Beispiel zur Integration von Asylbewerbern in sozialer Arbeit hervor, die dann auch zu einem Arbeitsverhältnis führen könne, wenn es für alle Seiten passe. Es sei seht positiv, wenn Asylbewerber „nicht nur in der Unterkunft sitzen, sondern einer Arbeit nachgehen.“
600 Tonnen Salz
Das Salzlager im Rodinger Bauhof ist gut gefüllt, „wir sind auf den Winter vorbereitet“, sagt Leiter Hans Spagl. 300 Tonnen Salz wurden zugekauft, etwa 600 Tonnen liegen insgesamt bereit. „Normalerweise reicht das über den Winter“, erläutert Spagl aufgrund der Erfahrung aus den Vorjahren.

Die ersten Einsätze wurden aufgrund der Wetterlage schon absolviert. Rund 200 Kilometer an Straßennetz haben die Bauhof-Mitarbeiter dabei abzudecken – mit unterschiedlichen Verhältnissen. „Wenn es in Roding noch ruhig ist, kann es in Kalsing schon schneien und glatt werden“, so Spagl aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen im Stadtgebiet. Aus Erfahrung wisse man aber, wo öfter geschaut werden müsse. Sechs große und ein kleines Fahrzeug sowie eine Handkolonne seien in sieben Gruppen im Einsatz, um die Straßen befahrbar zu halten.
Lob von Bürgermeisterin Riedl
Auf das Bauhof-Team sei Verlass, lobte Bürgermeisterin Alexandra Riedl. Sie dankte den Mitarbeitern dafür, dass sie dafür sorgen würden, dass Schulbusse und Arbeitnehmer auch Morgens und Abends gute Straßenverhältnisse vorfinden.