„Čerchov plus“ bringt 2025 erneut reichlich Geld in die Region – Fördersumme knapp 100 000 Euro

„Ein Herzensprojekt ist in Erfüllung gegangen!“, sagte Hans-Jürgen Porsch, Vorsitzender des Schwarzwihrbergvereins. Anlass war der Abschluss des Förderjahres des Regionalbudgets des Aktionsbündnisses Cerchov plus. Dieser Abschluss fand auf der Schwarzenburg mit ihrer beeindruckenden Kulisse statt.
Zweige auf dem Bierweg von der Waldarbeit und ein bisschen Glatteis konnten die Teilnehmer dieser Veranstaltung nicht abhalten, auf die Schwarzenburg zu fahren.
Ein Plus an Lebensqualität
Dort angekommen, stach die neue Verkaufshütte gleich ins Auge. Vor Ort hieß Bürgermeister Dr. Stefan Spindler aus Rötz seine Amtskollegen Markus Ackermann aus Waldmünchen, Helmut Heumann aus Treffelstein, Ludwig Prögler aus Tiefenbach und Wolfgang Daschner aus Gleißenberg willkommen. Zudem waren noch Helga Böhm aus Hermannsbrunn und Alexander Krapfl aus Schäferei mit anwesend.
Spindler stellte heraus, dass es schon viele Jahre eine partnerschaftliche und sehr freundschaftliche Zusammenarbeit sei. Kommunen und Vereine profitierten von dem Fördertopf. Es sei ein Mehrwert der Zusammenarbeit und eine Steigerung der Lebensqualität.
Christoph Hübner vom ILE-Management sagte: „Der Ort für den Termin wurde bewusst gewählt.“ Er sprach an, dass der Schwarzwihrbergverein Rötz einer von 17 Projektträgern sei.
Es wurde die neu errichtete Verkaufshütte für die Schwarzenburg-Festspiele vorgestellt. Dass „wir“ dieses Projekt mit dem Regionalbudget so unkompliziert umsetzen konnten, sei ein großer Gewinn für den Verein und den Festspielstandort.
Hans-Jürgen Porsch war sichtlich erfreut: „Es war ein Herzensprojekt von mir und vom Verein.“ Dadurch könne auch das Märchen weiterentwickelt werden. Es wurde die Chance der Förderung genutzt. „Meine 15 Verkaufsfrauen haben die größte Freude.“
Markus Ackermann, Bürgermeister der Stadt Waldmünchen und Vorsitzender des Aktionsbündnis Cerchov plus, zeigte sich zufrieden mit der Umsetzung: „Das Regionalbudget ist ein echtes Erfolgsmodell und die direkteste Form der Förderung für unser gesellschaftliches Leben. Wir investieren hier nicht abstrakt, sondern stärken gezielt das Ehrenamt und das Miteinander.“
Alexander Krapfl aus Schäferei und Helga Böhm aus Fahnersdorf stellten die Projekte bei ihnen zu Hause vor. Beide berichteten von vielen Veranstaltungen, die abgehalten wurden und nun durch die Förderung nochmals verbessert werden können. Auch im kommenden Jahr werde das Regionalbudget wieder eine feste Säule in der Arbeit des Aktionsbündnisses sein.
Der Startschuss für die nächste Runde sei bereits erfolgt. Interessierte Vereine und Institutionen könnten ab sofort Förderanfragen für das Regionalbudget 2026 stellen. Die Frist zur Einreichung laufe bis zum 9. Januar 2026. Detaillierte Informationen seien auf den Webseiten der ILE-Gemeinden zu finden. Rückfragen oder Anträge seien an das Projektmanagement oder an die Gemeinde Treffelstein zu richten.
Heuer 17 Projekte gefördert
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 17 Projekte gefördert. Die Summe der Förderung belaufe sich auf 98 962,60 Euro. Es sei die nahezu vollständige Ausschöpfung des Regionalbudgets (maximal 100 000 Euro). Alle sieben Mitgliedskommunen profitierten davon. Gefördert würden bis zu 80 Prozent der jeweiligen Projektkosten – maximal 10 000 Euro.
Nachdem es doch ziemlich frisch war auf 706 Metern Meereshöhe, lud Bürgermeister Spindler alle Gäste noch ins Retza Café ein, um sich aufzuwärmen und das Ambiente dort zu genießen.