Einstimmig nominiert: CSU Dieterskirchen setzt weiter auf Bürgermeisterin Anita Forster

Am Freitag stellte der CSU-Ortsverband Dieterskirchen nicht nur die Liste für die Gemeinderatswahlen am 5. März 2026 auf, sondern nominierte auch ihren Bürgermeisterkandidaten, in dem Fall eine Kandidatin.
Mit der vollen Rückendeckung der Mitglieder und der ebenfalls anwesenden „engagierten Bürger“, erhielt die Amtsinhaberin, Anita Forster, erneut das uneingeschränkte Vertrauen. Mit ihr gehören drei weitere, weibliche Bewerberinnen der CSU-Liste an.
CSU-Ortschef Michael Ach: Bayern steht relativ gut da
CSU-Ortsvorsitzender Michael Ach sprach über die besonderen Herausforderungen dieser Zeit und der nahen Zukunft. Bis in die heimische Wirtschaft und Arbeitswelt seien die Auswirkungen der weltweiten Konflikte und Veränderungen, insbesondere das gespannte Verhältnis der Großmächte USA und China, spürbar. Er streifte im Weiteren den Klimawandel mit Dürren, Starkregen und Ernteausfällen sowie dem Einfluss der KI, die einiges verändern werde.
Bayern stehe laut Ach in der Gesamtsituation relativ gut da, aufgrund seiner hohen Innovationskraft, Unternehmen die Weltmarktführer seien sowie einer hohen Lebensqualität und vor allem, engagierten und tatkräftigen Menschen.
Ach nannte einige Errungenschaften für die Zukunft, die auch in Dieterskirchen bereits angekommen seien, von erneuerbarer Energie über ein funktionierendes Glasfasernetz bis zu Angeboten für Familien und Senioren. Engagierte Bürger stünden hier für eine ehrliche und verlässliche Kommunalpolitik über Parteigrenzen hinweg.
Anita Forster zog eine positive Bilanz ihrer ersten Amtszeit, in der Dinge zu Ende gebracht wurden, die von den Vorgängern begonnen worden waren und neue Projekte angegangen und vollbracht. „Weil ich vorher noch nie im Rat war, musste ich mich erst in die Abläufe, zum Beispiel der Verwaltung, einfinden“, sagte sie. Inzwischen sei sie gut „eingerastet“ und könne überall mitreden.
Sie listete eine Reihe von Maßnahmen auf, vom neuen Kindergarten bis zu zahlreichen Projekten, die auch mit Hilfe der ILE Schwarzach-Regen, umgesetzt werden konnten. Besonders stolz ist sie auf die Finanzen. Derzeit liege Dieterskirchen mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von weniger als 300 Euro unter dem Landesschnitt von 800 Euro in vergleichbaren Gemeinden.
Nur noch zwölf Bewerber auf der Liste
Ein wenig bedauerte Forster, dass manche Maßnahme etwas „ausgebremst“ würde. Ihren Erfolg führte sie auf die Teamarbeit im Gemeinderat und der Verwaltungsgemeinschaft aber auch mit den Bürgern zurück. Sie dankte allen, die sich für eine Kandidatur bereitstellen würden.
Zum Wahlauftakt wies Michael Ach auf eine Besonderheit hin. Der CSU-Ortsverband lade nicht nur Mitglieder sondern auch engagierte Bürger zum Mitmachen ein. Die einzige, kleine Hürde dazu sei, dass die Liste, über die dann grundsätzlich alle abstimmen, aufgrund der CSU-Satzung noch einmal von den Mitgliedern bestätigt werden müsse.
Aufgrund einer Änderung der Wahlgesetze dürfte zudem nur noch so viele Bewerber aufgestellt werden wie es Gemeinderäte gibt. Jeder Wahlberechtigte könne jedem Bewerber bis zu drei Stimmen geben, dürfe aber die Summe von zwölf Stimmen nicht überschreiten.
So sieht die Liste aus
• Plätze 1 bis 12: 1. Stefan Ebenschwanger, 2. Barbara Eichinger, 3. Richard Brunner, 4. Andreas Eckl, 5. Jan Duschner, 6. Anita Forster, 7. Walter Böckl, 8. Rainer Scheitinger, 9. Michael Ach, 10. Jasmin Wagner, 11. Manuela Meister und 12. Manuel Rückerl
• Ersatzkandidaten: Nachrücker sind Thomas Scheitinger, Frank Hödl, Gerhard Lottner und Gerald Scheitinger.