135 Pferde schreiten durch Arnschwang – Martini-Ritt und -Markt so gut besucht wie nie

Von Rosina Maria Mühlbauer · 17. November 2025 um 14:07

Gefühlt waren noch nie so viele Menschen beim Martini-Ritt und dem Martini-Markt in Arnschwang wie am vergangenen Sonntag. Bei angenehmen Temperaturen bewegten sich 135 Pferde von der Ränkamer Straße über den Kellerweg und den Dorfplatz Richtung Gemeindehaus.

Wie jedes Jahr sorgte die Feuerwehr für die Absicherung der Strecke vor und während des Rittes. Beim Gemeindehaus erteilte Pfarrer Kata jedem einzelnen Pferd und Reiter den Segen, bevor der Erste Bürgermeister Michael Multerer und sein Stellvertreter, Matthias Weichs die Martinibrote verteilten.

Auch mehrere Truhenwagen waren dabei. In einer dieser saßen die beiden Bürgermeister und eine Ministranten-Gruppe. Auch die Blaskapelle Weißenregen saß in einem solchen. Hoch zu Ross segnete Pfarrer Joseph Kata die zahlreich am Wegesrand stehenden Zuschauer mit der Monstranz. Das Pferd für den Priester hatte der dritte Bürgermeister Xaver Vogl zur Verfügung gestellt. Für die Absicherung des Ritt-Weges zeichnete einmal mehr die FFW Arnschwang verantwortlich. Auch die Verpflegung auf dem Dorfplatz, wo sich sehr viele Menschen eingefunden hatten, lag in deren Händen.

Pfarrer Kata segnete jedes Pferd mit seinem Reiter einzeln. - Foto: Rosi Mühlbauer
Die Feuerwehr sorgte auf dem Arnschwanger Dorfplatz für Speis und Trank. - Foto: Rosi Mühlbauer
Bürgermeister Multerer verteilte zum letzten Mal die Martinibrote. - Foto: Rosi Mühlbauer
Die Blaskapelle Weißenregen fuhr in einem Truhenwagen mit. - Foto: Rosi Mühlbauer
3. Bürgermeister Xaver Vogl stellte Pfarrer Kata ein Pferd aus seinem Stall bereit. - Foto: Rosi Mühlbauer
Noch nie waren so viele Besucher beim Martini-Ritt. - Foto: Rosi Mühlbauer
Das ZAB-Team versorgte die Besucher mit Kaffee und Gebäck. - Foto: Rosi Mühlbauer

Hier war auch bereits ein Plakat angebracht, das auf das Christbaumverbrennen im Jubiläumspark am 10. Januar 2026 hinweist. Dazu dürfen alle ungeschmückten Christbäume abgegeben werden. Sie werden nach Einbruch der Dunkelheit im Rahmen eines kleinen Festes verbrannt.

Aber nicht nur am Dorfplatz standen die Menschen dicht gedrängt. Auch im Wasserschloss konnten sich die Aussteller und Anbieter über einen regen Besuch freuen. Hier hatten die Ministranten ihren Verkauf aufgebaut. Kartoffelsuppe, Leberkäse mit Kartoffelsalat und Spiegelei, Leberkäsesemmel und kalte Getränke waren im Angebot. Wer es lieber süß mochte, war im Cafè bei der ZAB-Gruppe gut aufgehoben. Eine große Auswahl an Kuchen, Torten und Kleingebäck stand zur Verfügung. In den oberen Stockwerken hatten die Besucher die Wahl zwischen sehr verschiedenen Angeboten. Kunsthandwerk, Gestricktes, Gehäkeltes, Genähtes, Seifen, Bilder, Bücher, Weihnachtsdeko, Krippenzubehör und vieles mehr stellte die Besucher vor die Qual der Wahl.

Einmal mehr erlebte Arnschwang wieder einen sehr schönen Martini-Ritt und einen gelungenen Martini-Markt, die nach dem Patroziniums-Gottesdienst am Dienstag und dem Martinsfest am Mittwoch die Kirchweih würdig abschlossen.