Neuer Standort der Grüngut-Sammelstelle Furth im Wald in der Kritik

Von Alexander Frimberger · 26. Oktober 2025 um 11:00

Der Antrag der Kreiswerke zur Genehmigung einer provisorischen Grüngut-Sammelstelle an der Äußeren Kötztinger Straße sorgte im Bauausschuss für Kopfschütteln. Zu weit weg und nur schwer zu handhaben, lautet die Kritik

Seit einiger Zeit wird die Sammelstelle schon genutzt, weil der ursprüngliche Standort am Eichertweg nicht mehr zur Verfügung steht. Michael Engl fragte, ob die Stadt keine Gespräche mit den Kreiswerken geführt habe. Die Sammelstelle im Bereich der ehemaligen Hausmülldeponie Sengenbühl sei für Further zu weit weg, für Ränkamer noch viel weiter.

Da lägen Arnschwang und Gleißenberg ja näher. Laut Bauamtsleiter Alois Stoiber hätten die Kreiswerke der Stadt mitgeteilt, dass am Eichertweg der Pachtvertrag ausläuft. Die Verwaltung habe daraufhin sehr wohl zentrumsnahe Standorte vorgeschlagen (Nordgaustraße, Zelzerweg, Cave-Gelände). Letztlich habe sich der Landkreis aber für Sengenbühl entschieden.

2. Bürgermeister Michael Mühlbauer berichtete von einem Telefonat mit der Behörde. Demnach würden die Kreiswerke ein städtisches Grundstück am Sagweg nutzen wollen. Dort sei die Zufahrt schwierig, so Stoiber. Andrea Pohmer beklagte, dass es für sie größenbedingt schwierig sei, die Grasschnitt-Container zu befüllen. „Ich glaube, da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen“, glaubt Bürgermeister Sandro Bauer. Inzwischen wurde dem Antrag mit zwei Gegenstimmen das Einvernehmen erteilt.