15 Filialen in Bayern: Mike’s Pizza eröffnet in der Schwandorfer Spitalstraße

Von Bernd Hofmann · 27. Oktober 2025 um 05:00

Die Gastroszene in Schwandorf ist um ein Restaurant reicher: Im Kirndorfer-Gebäude, wo einst ein Waffelladen, die Tafel und ein Eisenwarengeschäft heimisch waren, wird nun Pizza gebacken.

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Mike’s Pizza heißt die Kette, die nun in der Spitalstraße eröffnet hat. Am 25. September hat das Geschäft in Schwandorf seine erste Pizza verkauft und am vergangenen Freitag wurde das Restaurant offiziell eingeweiht.

Pfarrer Christian Kalis und Schwandorfs Oberbürgermeister Andreas Feller (CSU) waren mit dabei – und probierten bei der Gelegenheit gleich selbst das Essen. Aber davor besprengte Pfarrer Kalis das neue Restaurant mit Weihwasser und segnete damit die neue Pizzeria.

Mittagstisch ist immer gefragt

OB Feller wünschte dem Betreiber Hedayat Arabzoda und seinem Bruder viel Erfolg: „Ich bin froh, dass ein Leerstand beseitigt ist.“ Er wünsche dem Betreiber viel Glück und blickt optimistisch auf die Chancen des Restaurants: „Mittagstisch ist in der Innenstadt immer gefragt.“

So sieht dann die fertige Pizza aus. - Foto: Bernd Hofmann

Insgesamt 15 Filialen hat Mike’s Pizza in ganz Bayern – unter anderem in München, Ingolstadt, Regensburg, Passau und Weiden. Vor kurzem eröffnete in der Regensburger Straße in Amberg ebenfalls eine Filiale der Kette. Mit den beiden Neueröffnungen im September sind jetzt die Filialen Nummer 14 und 15 dazugekommen. Neben Pizza gibt es in der Spitalstraße in Schwandorf auch Burger, Pasta, Fingerfood, Salate und verschiedene Desserts.

Der 25-Jährige Arabzoda stammt ursprünglich aus Afghanistan und ist seit 2015 in Deutschland. Momentan arbeitet er mit seinem Bruder in der Schwandorfer Filiale. Bereits davor hatte er für die Kette gearbeitet – in Deggendorf und Weiden.

Sie pendeln aus nach Schwandorf

Mike’s Pizza bietet einen Lieferservice an, Abholungen vor Ort sind aber auch möglich. Fünf Mitarbeiter hat Arabzoda dafür insgesamt, manche in Teilzeit, manche arbeiten nur als Nebenjob bei ihm. So auch sein Bruder. Wie er, wohnt dieser mit ihm in Deggendorf.

Gemeinsam pendeln sie jeden Tag die eineinhalb Stunden nach Schwandorf. „Man muss eine halbe Stunde Stau mit einplanen“, erklärt der Franchisenehmer. Mit den Öffnungszeiten des Restaurants bedeutet das lange Tage für ihn. An manchen Tagen sei er erst um halb eins daheim, so Arabzoda.

Pfarrer Christian Kalis bei der Segnung mit Oberbürgermeister Andreas Feller, Armin Rank von der Wirtschaftsförderung und Hedayat Arabzoda mit seinem Bruder Nasib (v. l.). - Foto: Bernd Hofmann

Die Situation ist nicht selbst gewählt: Arabzoda, sein Bruder und ein weiterer Mitarbeiter finden momentan in Schwandorf keine Wohnung, sie sind weiterhin auf der Suche. „Das Ziel ist es ganz klar, hier zu wohnen“, sagt Arabzoda. Trotz langer Arbeitstage und fehlender Bleibe will er mit seinem Bruder in Schwandorf Fuß fassen – und hofft, bald auch privat hier ankommen zu können.