Fußball-Festtag in Regensburg: Jahn gegen 1860 München ist schon ausverkauft

Obwohl es bis zum Anpfiff noch mehr als drei Wochen dauert, ist das bayerische Drittliga-Duell zwischen dem SSV Jahn Regensburg und dem TSV 1860 München bereits ausverkauft – es gibt aber noch ein Hintertürchen für Karten.
An diesem Sonntag heißt der Gegner des SSV Jahn TSV Havelse, in der Woche drauf ist die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart zu Gast und vor wenigen Wochen war der SC Verl in Regensburg – diese drei Beispiele zeigen, wie wenig glamourös das Dasein in der 3. Liga schon allein von den Namen her ist. Doch es gibt auch Gegenbeispiele: Am 9. November steht das ewig reizvolle Duell mit dem TSV 1860 München auf dem Programm. Obwohl es bis zu diesem Spiel noch mehr als drei Wochen sind, meldet der Jahn bereits jetzt: Ausverkauft!
Zweitmarkt und Rückläufer
„Alle verfügbaren Sitz- und Stehplätze sind vergriffen“, informiert Hannes Liedl, der Sprecher des SSV. In Zahlen bedeutet dies: Exakt 15 210 Zuschauer werden im Stadion sein. Zuletzt war dies am 13. April dieses Jahres der Fall, als – damals noch in der 2. Bundesliga – der FC Schalke 04 in der Oberislinger Arena vorbeischaute.
Wer bislang keine Karte für das Match gegen die Löwen hat, kann trotzdem noch auf eine hoffen. „Die Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass es bei Highlightspielen immer wieder zu einzelnen verfügbaren Plätzen kommen kann“, sagt Liedl und verweist auf den bereits geöffneten Ticket-Zweitmarkt. Dort können Dauerkartenbesitzer, die am Tag des Spiels verhindert sind, ihren Stammplatz zum Verkauf einstellen. Zudem erwähnt Liedl die Möglichkeit, dass im Jahn-Onlineshop immer wieder Sitz-und auch Stehlätze verfügbar werden können: „Ein regelmäßiger Blick in den Onlineshop lohnt sich also.“
Strategische Kopplung mit Stuttgart-Heimspiel
Begonnen hatte der dreistufige Vorverkauf für das Spiel gegen die Sechzger bereits am 25. September. In der ersten Phase hatten Mitglieder den exklusiven Zugang zu den Tickets, in der zweiten kamen zusätzlich auch Dauerkartenbesitzer und Bestandskunden des Jahn-Shops zum Zug. Der freie Verkauf startete erst am 2. Oktober, allerdings musste hier eine Karte für das vorhergehende Heimspiel gegen Stuttgart miterworben werden. Was danach noch übrig war, kam ab 7. Oktober auf den freien Markt.
„Die dreistufige Verkaufsphase und auch die wiederholte Umsetzung eines Doppelpacks haben sich wie in den vergangenen Jahren bewährt“, sagt Liedl zu dieser Strategie, mit der vor allem erreicht werden soll, dass nicht zu viele gegnerische Fans den Regensburgern die Karten wegschnappen.