Landwirtschaftlicher Betrieb bei Burglengenfeld wurde Raub der Flammen – Auch Tiere verendet

Von Philipp Breu, Johannes Hartl, Martin Kellermeier, Thomas Rieke · 14. Oktober 2025 um 11:01

Im Burglengenfelder Ortsteil Pilsheim (Landkreis Schwandorf) forderte ein Großeinsatz die Feuerwehren: Am Vormittag war in einem landwirtschaftlichen Anwesen ein Feuer ausgebrochen. Laut Informationen der Polizei wurden keine Menschen verletzt – allerdings sind sechs Hühner und ein Hahn verendet.

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Die Einsatzkräfte sind um 10.08 Uhr alarmiert worden, sagte Burglengenfelds Polizeichef Franz Wenig am Ort des Geschehens. Als die Feuerwehr in Pilsheim eintraf, standen eine Maschinenhalle und mindestens eine Scheune in Vollbrand. In der Maschinenhalle waren mehrere – teils sehr teuere – landwirtschaftliche Maschinen untergestellt.

Alle Hintergründe zum Großeinsatz lesen Sie hier: Hoher Schaden nach Brand in Pilsheim – Ursache war vermutlich ein technischer Defekt

Die Feuerwehr-Kräfte begannen sofort mit den Löscharbeiten. Mit vereinten Kräften konnten die Ehrenamtlichen den Vollbrand der Maschinenhalle bereits nach einer Stunde unter Kontrolle bringen. Auch ein benachbartes Haus, in dem Arbeiter leben, konnte erfolgreich vor den Flammen geschützt werden.

Die Flammen drangen noch aus dem Gebäude. - Foto: Martin Kellermeier
Mit vereinten Kräften kämpften die Feuerwehren gegen den Brand. - Foto: Martin Kellermeier
Auch der Dachstuhl eines Gebäudes stand in Flammen. - Foto: Martin Kellermeier
Zahlreiche Feuerwehren waren im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen. - Foto: Martin Kellermeier
Der Rauch war von weithin sichtbar. - Foto: Martin Kellermeier
Landwirtschaftliche Maschinen wurden ebenfalls zum Opfer der Flammen. - Foto: Martin Kellermeier
In Pilsheim war ein Großaufgebot der Feuerwehren gefordert. S - Foto: Martin Kellermeier
Die Feuerwehren kamen auch aus den Nachbarlandkreisen. - Foto:
Die Rauchsäule war von weither zu sehen. - Foto: Philipp Breu
Selbst aus Schwandorf war die Rauchsäule noch zu erkennen. - Foto: Johannes Hartl

Insgesamt waren 260 Kräfte von 20 Feuerwehren vor Ort – sie kamen aus den Landkreisen Schwandorf sowie Amberg-Sulzbach. Das größte Problem für die Einsatzkräfte sei die Sicherstellung von Löschwasser gewesen, hieß es vor Ort. Deswegen seien bereits sehr früh weitere Feuerwehren nachalarmiert worden. Ein Teil der Kräfte könne gegen Mittag wieder abrücken. Noch den Nachmittag über liefen Aufräumarbeiten, um Nachlöscharbeiten durchführen zu können.

„Eine Gefahr für das Leib und Leben einer Person hat nicht bestanden“, sagte Polizeichef Wenig. Allerdings seien sechs Hühner und ein Hahn durch den Brand verendet. Auch mehrere Pferde waren auf dem Anwesen untergestellt. Sie blieben aber unverletzt und waren nicht von dem Brand betroffen, weil sie auf einer Koppel untergebracht waren, als das Feuer ausbrach.

Die genaue Brandursache ist bisher noch nicht geklärt. Es werde in alle Richtungen ermittelt, teilte die Polizei mit. Auch die genaue Schadenshöhe ist noch unbekannt. Allein der Wert der Maschinen, die in der Halle untergestellt waren, beträgt etwa eine halbe Million Euro.

Das Feuer war so stark, dass eine dunkle, schwarze Rauchsäule sogar kilometerweit bis nach Schwandorf sichtbar war.