Landwirtschaftlicher Betrieb bei Burglengenfeld wurde Raub der Flammen – Auch Tiere verendet

Im Burglengenfelder Ortsteil Pilsheim (Landkreis Schwandorf) forderte ein Großeinsatz die Feuerwehren: Am Vormittag war in einem landwirtschaftlichen Anwesen ein Feuer ausgebrochen. Laut Informationen der Polizei wurden keine Menschen verletzt – allerdings sind sechs Hühner und ein Hahn verendet.
Die Einsatzkräfte sind um 10.08 Uhr alarmiert worden, sagte Burglengenfelds Polizeichef Franz Wenig am Ort des Geschehens. Als die Feuerwehr in Pilsheim eintraf, standen eine Maschinenhalle und mindestens eine Scheune in Vollbrand. In der Maschinenhalle waren mehrere – teils sehr teuere – landwirtschaftliche Maschinen untergestellt.
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Die Feuerwehr-Kräfte begannen sofort mit den Löscharbeiten. Mit vereinten Kräften konnten die Ehrenamtlichen den Vollbrand der Maschinenhalle bereits nach einer Stunde unter Kontrolle bringen. Auch ein benachbartes Haus, in dem Arbeiter leben, konnte erfolgreich vor den Flammen geschützt werden.










Insgesamt waren 260 Kräfte von 20 Feuerwehren vor Ort – sie kamen aus den Landkreisen Schwandorf sowie Amberg-Sulzbach. Das größte Problem für die Einsatzkräfte sei die Sicherstellung von Löschwasser gewesen, hieß es vor Ort. Deswegen seien bereits sehr früh weitere Feuerwehren nachalarmiert worden. Ein Teil der Kräfte könne gegen Mittag wieder abrücken. Noch den Nachmittag über liefen Aufräumarbeiten, um Nachlöscharbeiten durchführen zu können.
„Eine Gefahr für das Leib und Leben einer Person hat nicht bestanden“, sagte Polizeichef Wenig. Allerdings seien sechs Hühner und ein Hahn durch den Brand verendet. Auch mehrere Pferde waren auf dem Anwesen untergestellt. Sie blieben aber unverletzt und waren nicht von dem Brand betroffen, weil sie auf einer Koppel untergebracht waren, als das Feuer ausbrach.
Die genaue Brandursache ist bisher noch nicht geklärt. Es werde in alle Richtungen ermittelt, teilte die Polizei mit. Auch die genaue Schadenshöhe ist noch unbekannt. Allein der Wert der Maschinen, die in der Halle untergestellt waren, beträgt etwa eine halbe Million Euro.
Das Feuer war so stark, dass eine dunkle, schwarze Rauchsäule sogar kilometerweit bis nach Schwandorf sichtbar war.