TV Waldmünchen freut sich auf Sportheim-Anbau: Spatenstich für das 400.000 Euro-Projekt

Lange hat es gedauert, doch nun ist es endlich soweit: Die Bauarbeiten für den Anbau des Sportheims des TV Waldmünchen beginnen.
Die Bauhelfer des Vereins stehen bereits in den Startlöchern. Am Freitagnachmittag fand dazu der Spatenstich mit der Vorstandschaft um Martin Brockelmann und Jürgen Liegl sowie dem Architekten Max Schneider und der Baufirma Siegfried Wagner statt.
Seit 1. Januar gehört die TV-Halle der Stadt Waldmünchen. Für fünf Jahre hat der TV das Nutzungsrecht für die Büro- und Lagerräume sowie die Durchführung eigener Veranstaltungen. Nun braucht der Verein eigene Räumlichkeiten.
Neubauplan verworfen
Vor ein paar Jahren war zuerst eine Turnhalle bei der Tennishalle geplant. Diese wurde im vergangenen Jahr aufgrund der Kosten auf Eis gelegt. Nachdem die Mitglieder bei der Jahresversammlung im Frühjahr dem Anbau an das Sportheim zugestimmt haben, gehen die Bauarbeiten dazu los nun.
Im Anbau werden Duschen und Umkleiden für Mannschaften und Schiedsrichter sein. Zugleich soll das bestehende Gebäude energetisch saniert werden. Es werden Fenster und Türen ausgetauscht, Volldämmung und weitere Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Die alten Umkleiden werden als Archiv- und Lagerräume umgebaut. Außerdem wird es im bestehenden Gebäude ein Büro mit Sanitärraum geben. Hier entsteht für die Vereinsführung eine neue Zentralverwaltung. Der zentrale Gastraum kann als Besprechungsraum genutzt werden.
Dak für Zusammenarbeit
Martin Brockelmann und Jürgen Liegl bedankten sich bei Architekt Max Schneider für die gute Zusammenarbeit. Er sei auf alle Wünsche und Anregungen eingegangen. Dank geht auch an Siegfried Wagner für die Umsetzung. Außerdem wirken die Firmen Ring Holzbau und Rolladen Braun (beide aus Weiding) mit.
Vor dem Winter soll der Bau winterfest sein, im Sommer 2026 abgeschlossen sein. Der Bau wird 400 000 Euro kosten.
125.000 Euro kommen aus dem Verkauf der TV-Halle. 55 Prozent sind zuschussfähig. Durch das Mitwirken der Mitglieder können die Kosten weiter reduziert werden. Die Vorstandschaft bedankt sich bei den Helfern für ihre Arbeit.