Musikantentreffen in Schwarzhofen war erfolgreich wie bisher noch nie

Von Adolf Mandl · 10. September 2025 um 11:00

Am Samstagabend ging es beim Kreuzwirt im „Bermuda-Dreieck“, dem Gasthaus Wilholm in Uckersdorf, wieder einmal hoch her. Gastgeber Michael Wilholm, freute sich über den Besuch zahlreicher Musikfreunde aus der Mittleren Oberpfalz. Zusammen mit Moderator Bruno Hartlich hieß er alle Musikanten und Besucher willkommen.

Die Gäste wurden an diesem Spätsommerabend auch reichlich belohnt durch eine Vielzahl von angereisten Musikanten. Insgesamt waren es 18 an der Zahl und damit mehr als je zuvor. Man hatte diesmal auch mit dem Wetter halbwegs Glück, denn nach etlichen kühlen Tagen gab es einigermaßen warme Temperaturen. Die Musiker und Gäste genossen die angenehmen Grade und waren guter Stimmung.

Die Musikanten spielten meistens allein, aber auch in verschiedenen Besetzungen zusammen. Dazu waren auch etliche neue Gesichter gekommen. Besonders erfreulich war das Kommen von zwei Nachwuchsmusikanten, die mit ihren Harmonikas aufspielten und besonders viel Applaus ernteten.

Viel Beifall gab es für den jungen Josef Novak. - Foto: Adolf Mandl

Das Treffen hat sich mittlerweile einen guten Ruf erworben, denn das Einzugsgebiet ist groß geworden. Auch die Zahl der Gruppen und Instrumente war groß, es hatten sich auch neue Klangkörper eingefunden. Aktiv mit dabei waren Hans Gietl (Akkordeon, Gesang), Bruno Hartwich (Akkordeon), Bianca Knogl-Stangl (Steirische und Gesang, Günter Stangl (Steirische), Elisabeth Schmid (Steirische), Heiner Stanke (Gitarre und Gesang),Christa Blabl (Steirische), Werner Seidl (Steirische), Michael Landgraf (Steirische), Josef Novak (Akkordeon), Georg Süß (Akkordeon), Hans Gietl (Steirische), Werner Seidl (Steirische), Josef Baumer (Steirische), Pippo Zollner (Gitarre, Gesang und Schellenbaum), Jochen Wernlein (Steirische und Gesang). Der „Löffel-Girgl“ Georg Süß aus Rottendorf mischte ebenfalls mehrfach mit.

Die meisten der Gäste gehörten zu den älteren Semestern, doch es mischten sich auch Jüngere ins Publikum. Sie alle bekamen überwiegend nostalgische Lieder zu hören und konnten mitsingen unter dem Hauptmotto „Lang, lang ist’s her“ – über Jäger, Räuber, von der Heimat, der Jugend, von Liebesfreud’ und Liebesleid, angestimmt auf Ziehharmonikas und Steirischen – zum Beispiel „Zwei rehbraune Augen“, „Es war im Böhmerwald“ und einige mehr. Die Texte kannten viele auswendig. Bei manchen Liedern wurde von den Zuhörern auch mitgeschunkelt.

Etliche Stunden lang spielten die Musikanten auf und sangen mit den begeisterten Gästen. Für Speis und Trank war bestens gesorgten, für die Musikanten gab es eine Maß und eine Brotzeit gratis. Wegen des großen Erfolgs ist eine Wiederholung bereits fest eingeplant.