Gute Nachricht für Furth im Wald: Züge von Regensburg nach Schwandorf rollen wieder

Seit 15. Juni war die Bahnstrecke Regensburg-Schwandorf aufgrund von Sanierungsarbeiten gesperrt. Jetzt rollen die Züge wieder.
Am Freitagvormittag hatte Bayerns Bauminister Christian Bernreiter am Rande eines Termins davon berichtet, dass die Strecke wieder freigegeben ist. Eine Nachfrage bei der Deutschen Bahn gibt ihm Recht.
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Zum Hintergrund: Grundsätzlich hatten Politiker in der Region Verständnis für die Infrastrukturmaßnahmen geäußert, sie sogar befürwortet. Einzig der Zeitpunkt in der Hochphase der Landesgartenschau war bemängelt worden (wir berichteten ausführlich). Jetzt die Entwarnung. Am Nachmittag heißt es seitens der Pressestelle: 47 Kilometer Gleise wurden erneuert, dazu 28 Weichen und sieben Bahnübergänge innerhalb von knapp zehn Wochen. Die Personenzüge zwischen Regensburg und Schwandorf fahren ab 23. August wieder planmäßig. Wie ebenfalls bereits berichtet ist die sanierte Strecke wichtig für Umleitungen während der Generalsanierungen in Bayern 2026.
Insgesamt investiert die Deutsche Bahn nach eigenen Aussagen rund 127 Millionen Euro in die Sanierung der Bahnstrecke Regensburg-Weiden. Diese Strecke wird bei der 2026 anstehenden Generalsanierung der Korridore Nürnberg-Regensburg und Obertraubling-Passau auch als Umleitungsstrecke dienen. Der Abschnitt Regensburg-Schwandorf in der Oberpfalz ist ein erster großer Teil in dem Vorhaben. Und so geht es weiter: Am 23. August startet die nächste Etappe der Sanierung. Bis zum 14. September werden zwischen Irrenlohe und Weiden 15 Weichen und zehn Kilometer Gleis erneuert. Der Abschnitt Schwandorf-Schwarzenfeld folgt vom 26. September bis 10. Oktober mit sechs Kilometern Gleis und einer Weiche. DB Regio und die Länderbahn haben – wie bereits für die Streckensperrung zwischen Regensburg und Schwandorf – auch für die Sperrungen auf den weiteren Abschnitten ein Ersatzkonzept entwickelt. Informationen erhält man über die Auskunftssysteme, etwa über die DB Navigator App.