Genussradeln im Landkreis Cham: Neubäuer Seerunde von Roding aus entdecken

Von Reinhard Schreiner · 23. August 2025 um 17:00

Die Stadt Roding ist der ideale Ausgangspunkt für verschiedenste Fahrradtouren in alle Himmelsrichtungen. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Strecken in der hügeligen Landschaft auch für Familien und Bio-Radler kein Problem. Mit dem E-Bike stellen die Höhenmeter rund um die Wallfahrtskirche Heilbrünnl, Richtung Stamsried und Falkenstein keine Hindernisse dar. Für Genuss-Radler, auch mit Anhänger, und Bio-Radfahrer ist die knapp 22 Kilometer lange Tour von Roding nach Neubäu mit Umrundung des Sees zu empfehlen.

Der Großparkplatz am Freizeitgelände „Am Esper“ mit WC-Anlage ist als Startpunkt bestens geeignet. Zudem lädt der Esper mit Regenuferpromenade, Spieleband, Skater-Bahn und Dschungel-Kletterpark nach der Tour noch zum Verweilen ein.

Los geht’s Richtung Westen über die kleine Brücke, die den Regenfluss vom Siedersee trennt. Der Weg führt vorbei am Jugendzeltplatz durch die Flutmulde zur neuen Radbrücke über den Fluss nach Mitterdorf „Am Graben“. Hier queren wir die Kreuzung und fahren auf der Mitterkreither Straße weiter, unterqueren die B 85 und kommen nach etwa 150 Metern an eine Straßengabelung mit der Heide-Kapelle rechter Hand.

Startpunkt Roding mit Freizeitgelände, Regenuferpromenade und Flussbühne - Foto: Reinhard Schreiner

Wir nehmen die mittlere Wegführung und biegen in den leicht ansteigenden Weiherhausweg ein, auf dem wir bis zum Kreisverkehr bleiben. Wir nehmen die zweite Ausfahrt und radeln weiter bis rechter Hand das Vereinsgelände des SV Mitterkreith erscheint. Nach der Firma microart biegen wir rechts in die Turonstraße ein und befahren den neu angelegten Radweg bis zur überdimensionalen Eisenspirale.

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Anschließend biegen wir rechts in die Weiherhausstraße ein (Wander- und Radweg Ro 18). Nach ungefähr 400 Metern queren wir den Kammerweiherbach und biegen links in den Forstweg (Wander- und Radweg Ro 23) ein. Wir radeln bis zum nächsten Querweg und biegen wieder links ab. Wir bleiben etwa 2,5 Kilometer auf dem Forstweg. Zwischendurch sehen wir nach 1,5 Kilometern auf der rechten Seite den „Totenmann-Weiher“ (den Überlieferung nach soll hier ein Mann ertrunken sein).

Die Strecke bietet interessante Infos über die Wasserversorgung mit Brunne und Quellen. - Foto: Reinhard Schreiner

An einem kleinen Parkplatz im Ortsteil Neubäu am See angekommen, halten wir uns rechts in die Schwärzenbergstraße und sofort links in den Sonnenpark. Rechter Hand befinden sich der Waldspielplatz sowie die Sommerstockbahnen des ESC Neubäu. Wir folgen dem Weg Ro 20/137 und fahren am Ufer des Neubäuer Sees entlang. Linker Hand befinden zwei Aussichtsstellen. An der Infotafel vermittelt der Naturpark Oberer Bayersicher Wald interessante Daten über den Neubäuer See. An der zweiten Plattform kann man mit etwas Glück die vielfältige Vogelwelt beobachten.

Die vielfältige Vogelwelt kann von einer Plattform aus beobachtet werden. - Foto: Reinhard Schreiner

Beim nächsten Querweg biegen wir links ab und folgen weiter Ro 20 und der Radwegausschilderung. Der Weg führt weiter über eine kleine Brücke und vorbei am Gelände des Segelclubs Neubäuer See. Wir biegen links in die Fronauer Straße ein. Kurz danach links in den Uferweg und wieder links in die Seestraße. Rechter Hand befindet sich der Seepark mit Skaterbahn, Spielplatz und Beachvolleyballfeld. Einkehr- und Bademöglichkeit bietet der See-Campingpark Neubäuer See. An der nächsten Kreuzung fahren wir gerade in den Hirschbrunnweg und biegen in den Loberweg ein.

Der Naturpark informiert über das Naturschutzgebiet Neubäuer Weiher. - Foto: Reinhard Schreiner

Bevor wir nach ungefähr 200 Metern links in den Feldweg fahren, erkennen wir auf der linken Seite ein Straußen-Gehege. Nach dem Feldweg biegen wir links in die Forststraße ein. Danach biegen wir rechts in den Forstweg Ro 23 ab und folgen diesem drei Kilometer bis zur Wasserreserve. Zwischenzeitlich befinden wir uns auch auf dem „Wasser-Erlebnis-Weg“ in der Bodenwöhrer Senke. Interessante Schautafeln informieren über Brunnen, Quellen und Grundwasservorkommen.

Nach knapp 1,5 Kilometer stoßen wir auf die Weiherhausstraße. Wir fahren gerade in die Turonstraße, links in Weiherhausweg, Kreisverkehr, Weiherhausweg, Mitterdorfer Straße, Am Graben, Radbrücke. Nach knapp 22 Kilometer haben wir den Startpunkt „Am Esper“ erreicht.