Stefan Mross und Ronja Forcher: Max Weidner bringt Schlager-Topstars nach Waldmünchen

Stefan Mross und die als Tochter des Bergdoktors bekannte Ronja Forcher werden am Samstag, 4. Oktober, auf der Bühne der Festhalle in Waldmünchen am Jahnplatz stehen. Sie kommen auf Einladung von Max Weidner. Der in Eslarn lebende Schlagerstar kennt beide von diversen Fernsehauftritten zum Beispiel beim Fensehgarten oder bei den Eurovisionsshows von Florian Silbereisen.
Wie kommt es dazu? Ganz begeistert von der Festhalle und von Waldmünchen war Max Weidner nach seinem Auftritt dort beim Heimatfest. „Waldmünchen find’ ich super“, sagt er auf seiner Terrasse in Eslarn und: „Die Festhalle ist toll.“ Alles sei so einfach und unkompliziert und gut organisiert gewesen.
Deswegen wollte er hier etwas machen: seine erste von ihm selbst präsentierte Schlagerveranstaltung mit dem Titel „Mia san Schlager“, die am 4. Oktober ab 19.30 Uhr in der Festhalle startet. Karten zum Preis von 45 Euro gibt es bei okticket, aber auch im Tourismusbüro Waldmünchen. Von der Festhalle seien übrigens auch die Medienpartner von BR-Schlager schnell überzeugt gewesen. Sie sei so urig, dass man mit nur wenig Deko etwas daraus machen könne.

Weidner kennt Mross und Forcher gut, deswegen habe er nach einem Anruf die Zusage gehabt, dass sie bei seiner Show mitmachen, erzählt er. Ebenfalls dabei ist der Bad Kötztinger Bürgermeister Markus Hofmann, der als Schlagersänger „Bürgermeister MarKuss“ vielen in der Region bekannt ist. Mit dabei sind auch Anni Perka und Tammy. Die Schlagersängerinnen sind erst vor kurzem in Bad Kötzting aufgetreten. Es gibt „große Namen und neue Talente“, schreibt Weidner über sein Live-Format. „Keine Effekthascherei, sondern Musik, die hängen bleibt.“
Zwischen Dancefloor und Dorfplatz
Die Veranstaltung werde „sicher ganz entspannt mit seinen Freunden und Spezln“. Es werde „Musik, die nicht glänzt – sondern trifft“, beschreibt Weidner die Schlager, die zu hören sein werden. „Hoamat-Sound“ nennt er seine eigene Art , Musik zu machen – „zwischen Dancefloor und Dorfplatz“ . Ein Beispiel dafür findet man auf seiner Homepage mit dem aktuellen Song „Lotti“. Und wer ganz genau hinhört und im zugehörigen Video etwas genauer hinsieht, bemerkt auch, dass das Lied sehr heimatnah ist. Drehort war nämlich das Bad in Waidhaus – eine nette Hommage an die Heimat für einen bundesweit vermarkteten Schlager.
Auch an Wiesn-Hits hat sich Weidner schon versucht. Sein „Kini von da Wiesen“ hatte dabei eine ganz persönliche Anspielung. Weidner ist nämlich König-Ludwig-Fan. Davon zeugen ein großes Tattoo und das bayerische Rautenmuster am Oberschenkel. Er besitze sogar eine der wenigen Totenmasken des Kini.
„Wie viele wissen, bin ich ein riesiger Fan von König Ludwig. Oft als verrückt abgestempelt, war er in Wahrheit ein Visionär“, berichtet Weidner dazu auf Instagram. Damit ist er durchaus ein Vorbild für ihn, der sich selbst als „positiv Verrückter“beschreibt.
Wie viele wissen, bin ich ein riesiger Fan von König Ludwig. Oft als verrückt abgestempelt, war er in Wahrheit ein Visionär.
Max Weidner, Sänger und Moderator
Diese große Energie und den Drang, auf der Bühne zu stehen und Schlager zu singen, habe er schon als Kind gehabt, erzählt er. „Der kloane Maxl will ins Fernsehen“, sei er damals belächelt worden, wenn er Post an ZDF oder ARD aufgegeben habe. „Ich schaff das!“, habe er schon damals gewusst.
Auf die Bühne gehen und „einfach denken: Du bist der Größte!“
Der „Bou“, der Schlagersänger werden wollte, sei es dann tatsächlich geworden und im Fernsehen und vor großem Publikum aufgetreten. Nur alles leicht von der Hand geht einem dabei nicht. Weidner erzählt von seinen erstem Hit und den Auftritten vor großem Publikum wie in der Olympiahalle in München oder der Waldbühne in Berlin: „Da hast schon mal die Lederhosn voll“, gesteht er sein Lampenfieber. Er habe einmal Nino de Angelo gefragt, wie man am besten damit umgeht. Der habe nur gemeint, man müsse auf die Bühne gehen und „einfach denken: Du bist der Größte!“
Das ist aber nicht ganz die Art von Weidner. Er will „direkt, nahbar und echt“ sein, schreibt er auf dem Flyer von „Mia san Schlager“ . So werde die Veranstaltung in Waldmünchen werden. Das Publikum solle sich auf „starke Stimmen, Songs zum Mitsingen und eine Atmosphäre, die sofort ankommt“, freuen.
