Ehrenamtliche stehen im Mittelpunkt beim Helferfest der Further Landesgartenschau

Mit einem Helferfest bedankte sich die Bayerische Landesgartenschau GmbH und die Stadt Furth im Wald bei ihren zahlreichen ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützern. Die Geschäftsführerin Claudia Knoll eröffnete die Veranstaltung und hieß die zahlreich erschienenen Helfer willkommen. In ihrer Ansprache betonte sie die unverzichtbare Rolle des Ehrenamts für das Gelingen der Landesgartenschau.
Auch Bürgermeister Sandro Bauer richtete seinen Dank an die Anwesenden. Besonders hob er das Team Ehrenamt mit Uwe Neumann und Dorothee Simeth an der Spitze hervor. Wichtige Bindeglieder sind Martina Schmidberger und Markus Albrecht.
Erfolg bliebe ohne sie aus
Bauer machte deutlich, dass der große Erfolg der Landesgartenschau ohne das Engagement der Ehrenamtlichen nicht denkbar gewesen wäre. Die Engagiertheit unserer Helferinnen und Helfer hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Gartenschau zu einem besonderen Erlebnis geworden ist.
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Zugleich erinnerte Bauer daran, dass die Landesgartenschau noch 49 Tage lang ihre Tore geöffnet hat. Diese verbleibende Zeit wolle man gemeinsam nutzen, um den Besucherinnen und Besuchern weiterhin ein abwechslungsreiches und inspirierendes Programm zu bieten. Gleichzeitig blickte der Bürgermeister bereits in die Zukunft: Als „Nachfolgelösung“ für die Ehrenamtlichen nannte er die Pflege und den Erhalt der vielfältigen Grünanlagen, die im Rahmen der Gartenschau entstanden seien. Ab November werde es zudem für die Bevölkerung ein kulturelles Programm geben, das neue Impulse setzen solle. Darüber hinaus schwebe ihm die Gründung eines Freundeskreises vor, durch den die Ehrenamtlichen auch weiterhin die Möglichkeit hätten, ihre Verbundenheit zu zeigen. Nachhaltigkeit und die langfristige Wirkung der geschaffenen Anlagen und Initiativen seien ihm ein großes Anliegen.
Die Landesgartenschau soll keine Eintagsfliege sein.
Furths Bürgermeister Sandro Bauer
Bauer ermutigte die Helferinnen und Helfer, sich auch künftig einzubringen – sei es durch Patenschaften oder durch Mithilfe bei Projekten, die wieder Zeit und Einsatzbereitschaft erfordern. „Die Landesgartenschau soll keine Eintagsfliege sein“, betonte er.

Im Anschluss berichteten Uwe Neumann und Dorothee Simeth, dass sie „geflasht“ gewesen seien von den zahlreichen Anmeldungen zum Ehrenamt. Beide dankten für die großartige Unterstützung und betonten, dass die Ehrenamtlichen das sprichwörtliche i-Tüpfelchen der Landesgartenschau seien. Mit Blick auf die kommenden Wochen freuten sie sich besonders auf das geplante Herbstprogramm mit lauen Sommerabenden am Weinstand.
Vielfalt im Team hervorgehoben
Besonders hervorgehoben wurde auch die Vielfalt im Team: Neben Bürgerinnen und Bürgern aus der Region sind auch ausländische Ehrenamtliche integriert. Ab der kommenden Woche sollen zudem Jugendliche verstärkt eingebunden werden. „Es ist ein gutes Team und ein sagenhafter Zusammenhalt“, fassten Neumann und Simeth ihre Eindrücke zusammen.
Simeth erinnerte zudem an das erste Informationstreffen am 2. Februar 2025, bei dem sich bereits 70 Interessierte über die Möglichkeiten des Ehrenamts informiert hatten. Die Ehrenamtlichen können sich online über den „Shift-Juggler“ flexibel in die verschiedenen Bereiche eintragen. Ihre Aufgaben reichten von Gruppenführungen, Einlass, Geländepflege bis hin zu Begrüßung von Gruppen. Sie informierten die Besucher bereits am Eingang, gaben Hinweise und Auskünfte während des Aufenthalts und fragten bei der Verabschiedung nach Eindrücken und Verbesserungsvorschlägen.
Häufigste Frage: „Wo ist der Schamb-Auenpark?“
Dass dieses Engagement manchmal auch für heitere Momente sorgte, berichteten Helferinnen beim Fest. Häufig gestellte Fragen der Besucher lauteten etwa: „Wo ist der Schamb-Auenpark?“ oder „Wo sind die Rosen?“. Geduldig und mit einem Lächeln führten die Ehrenamtlichen die Gäste zu den gewünschten Plätzen – kleine Begegnungen, die zeigen, wie nah und direkt der Kontakt zwischen Helfern und Besuchern war.
Das Helferfest selbst bot Gelegenheit zum geselligen Beisammensein. Ein ansprechendes, reichhaltiges Buffet und erfrischende Getränke standen bereit. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Swing Guitars unter der Leitung von Ferry Bayerl.