Kind (3) trieb leblos im Regensburger Westbad – Retter meldet sich bei Polizei

Von Philip Hell · 20. August 2025 um 05:00

Ein schwerer Badeunfall erschütterte am Donnerstagabend das Regensburger Westbad, ein dreijähriges Mädchen trieb leblos im Wasser. Dass das Kind überlebt hat, ist einem Retter zu verdanken. Diesen Mann hatte die Polizei unmittelbar nach dem Unfall darum gebeten, sich zu melden.

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Das hat der Mann zwischenzeitlich getan, wie Tobias Spangler, Sprecher der Polizeiinspektion Regensburg Süd, am Dienstag bestätigte. Bei dem Retter handelt es sich demnach um einen Arzt. Der Mediziner reanimierte das Kind.

Mädchen (3) sprang in Kneippbecken: Herzstillstand im Westbad

Nach Polizeiangaben war das Kind in einem unbeobachteten Moment in das Kneippbecken des Westbads gefallen. Dort erlitt es laut Polizeiangaben wohl durch einen Temperaturschock einen Herzstillstand.

Zwei Badegäste zogen das Kind aus dem Wasser. Daraufhin reanimierten der Arzt und ein Bademeister das dreijährige Mädchen. In den kommenden Tagen soll ein Kontakt zwischen dem Mediziner und der Familie des Mädchens hergestellt werden.

Nach Unfall im Westbad: Mädchen (3) in stabilem Zustand

Der Zustand der Dreijährigen ist indes stabil, wie Polizeisprecher Spangler weiter mitteilt. Es befinde sich nach wie vor zur Überwachung in einem Regensburger Krankenhaus. Es sei soweit aber wohlauf.

Die Polizei teilte schon am Freitag mit, dass man nicht von einem schuldhaften Verhalten ausgehe. Das hat sich nicht geändert, bestätigte Polizeisprecher Spangler der MZ. Seinen Angaben zufolge wurde das Geschehen im Westbad als Unfall aufgenommen. Die Beamten der PI Süd schließen eine Fremdeinwirkung im Moment aus. „Ermittlungen wegen strafrechtlicher Tatbestände laufen derzeit nicht.“