Schwerer Badeunfall im Regensburger Westbad: Kind (3) reanimiert

Im Regensburger Westbad ist am Donnerstag in den frühen Abendstunden ein Kleinkind leblos in einem Außenbecken gefunden worden. Die Polizeiinspektion Regensburg Süd bestätigte am Abend den Einsatz von Rettungskräften und Polizei.
Das dreieinhalb Jahre alte Kind musste reanimiert werden, teilte eine Polizeisprecherin auf Nachfrage mit. Das Kind sei in eine Regensburger Klinik gebracht worden. Dort wurde es medizinisch versorgt. Neben Rettungswagen war auch ein Rettungshubschrauber vor Ort. Er kam aber nicht zum Einsatz.
Das Bad war aufgrund des sonnigen Wetters gut besucht. Nach Angaben der Polizei vom Freitagmorgen fiel das dreieinhalb Jahre alte Mädel in einem unbeobachteten Moment in das Kneippbecken. Es werde vermutet, dass das Mädchen aufgrund des Temperaturschocks sofort einen Herzstillstand erlitt. Durch zwei Badegäste sei das leblose Kind aus dem Becken gerettet worden. Die sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen durch einen Badegast und den Bademeister waren erfolgreich. Die Dreijährige wurde anschließend ins Krankenhaus auf Intensivstation eingeliefert und war am Morgen in einem stabilen Zustand. „Von Seiten der Polizei wird bislang von keinem schuldhaften Verhalten ausgegangen“, heißt es im Polizeibericht.
Schwerer Badeunfall auch in Schweinfurt: Zwei Schwestern tot
Auch in Schweinfurt gab es am Donnerstagabend einen schweren Badeunfall, bei dem zwei Mädchen im Alter von sechs und sieben Jahren leblos aus einem Baggersee geborgen und reanimiert wurden. Beide Mädchen sind an den Folgen des Unfalls gestorben, teilt die Polizei mit.
Nach Polizeiangaben waren die Kinder unbeaufsichtigt im flachen Wasser baden und dabei ersten Erkenntnissen zufolge unter Wasser geraten. Badegäste entdeckten zunächst eines der Kinder an einem im Wasser treibenden Schwimmflügel. Kurz darauf fanden Helfer das zweite Kind unter Wasser. Bei den beiden handelt es sich um Schwestern.
Anmerkung der Redaktion zum Fall in Schweinfurt: Die ältere Schwester war sieben Jahre alt, nicht acht Jahre. Die Polizei hat ihre Angaben berichtigt.