Schlagershow als Höhepunkt: Gut gelaunte Maxhütter feierten Bürgerfest

Von Norbert Wanner · 17. August 2025 um 17:00

Die elfte Auflage des Bürgerfestes Maxhütte-Haidhof (Landkreis Schwandorf) hatte alles, was ein gelungenes Fest braucht: Gute Laune, gutes Wetter und unzählige Gäste. Das war zumindest, was das Wetter betraf, großes Glück. Schon am Samstag verschonten sämtliche Schauer und Gewitter die Stadt nach Festbeginn. Auch die Stimmung blieb friedlich.

Beim Auftakt lachte die Sonne. Das war am Sonntag nicht anders. Es blieb trocken, die Temperaturen angenehm. So entwickelte sich ein Wochenende mit perfekt bayerisch-oberpfälzischer Komposition: gemütlich, heiter, unbeschwert, traditionell und modern.

Sehen Sie hier eine Bildergalerie vom Maxhütter Bürgerfest:

Die Besucher hatten sichtlich Spaß. - Foto: Norbert Wanner
Die beteiligten Vereine mussten ganz schön schleppen. - Foto: Norbert Wanner
Sie eröffneten das Fest: Landrat Thomas Ebeling, die drei Bürgermeister Thomas Gesche, Thomas Beer und Rudolf Seidl, die Maxi Maus sowie Staatssekretär MdL Tobias Gotthardt (v. l.). - Foto: Norbert Wanner
In Tracht auf Fest – das war auch für diese vier Besucher ein Muss. Gut behütet schlängelten sie sich über das Festgebiet im Zentrum von Maxhütte-Haidhof. - Foto: Norbert Wanner
Die Gäste strömten vor die Bühne. - Foto: Norbert Wanner
Auftritt von Country Lippert & friends - Foto: Norbert Wanner
Die Besucher hatten sichtlich Spaß.

Ein Bürgerfest, das Bürgermeister Rudolf Seidl (UWM) schon mit Hochstimmung einleitete. Beim traditionellen Bieranstich nahm er eine Anleihe bei seinem OB-Kollegen aus der Landeshauptstadt und setzte nach gelungenem Schwung gen Zapfhahn hinzu: „Wia sagt ma in München – O'zapft is, auf a friedliche Wiesn.“

Vor dieser Anleihe aus dem fernen München hatte Seidl kurz vorher um 17 Uhr am Samstag die Hauptbühne betreten und den Ton für das Kommende gesetzt: „Drei Jahre, drei lange Jahre mussten wir darauf warten. Doch heute ist es wieder so weit. Maxhütte-Haidhof feiert Bürgerfest.“ Das sei „a schönes Gefühl“.

Dass das den Nerv traf, zeigte der Blick ins Publikum. Voll besetzt präsentierten sich die Bankreihen. Auf denen saßen auch viele bekannte Gesichter. Unter anderem die Bürgermeisterkollegen von Seidl aus Burglengenfeld, Thomas Gesche (CSU), und Teublitz, Thomas Beer (CSU). Weiter auch Landrat Thomas Ebeling (CSU), der selbst im Maxhütter Ortsteil Verau wohnt, und Staatssekretär Tobias Gotthardt (FW).

Es sei ein Fest, dass weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist und geschätzt wird, meinte Seidl. Der Bürgermeister nutzte die Gelegenheit, Dank zu sagen, zog imaginär den Hut vor all seinen Mitarbeitern. Nicht weniger galt sein Dank den Feuerwehren, der Polizei Burglengenfeld, dem Sicherheitsdienst Bavarian Guards und der BRK-Bereitschaft vor Ort sowie dem Möbelhaus Geigl. Dort hatte man extra einen Radiospot beauftragt, um das Fest zu bewerben.

Genießen Sie das Essen, die Stimmung – aber vergessen wir das Wichtigste nicht: Die Begegnung, das Gespräch, das Miteinander

Rudolf Seidl (UWM), Bürgermeister von Maxhütte-Haidhof

Seidl ließ auch die Vereinsgemeinschaften Leonberg, Meßnerskreith, Pirkensee und Ponholz, die für die vier Hauptbewirtungspunkte zugehörig zu den Bühnen eins bis vier verantwortlich waren, nicht unerwähnt. „Es ist unendlich viel Arbeit und Mühe damit verbunden, die vor allem von unseren Vereinen erbracht werden musste.“

Und der Rathauschef forderte die Besucher auf: „Genießen Sie das Essen, die Stimmung – aber vergessen wir das Wichtigste nicht: Die Begegnung, das Gespräch, das Miteinander.“ Denn genau dies sei der Sinn des Festes: „Ein Fest, das verbindet. Alt und Jung, Einheimische und Gäste, Freunde und solche, die es noch werden wollen.“

Dann war dem Protokoll auch schon genüge getan. Auf der Hauptbühne sorgte die Blaskapelle Maxhütte-Leonberg mit bayerischer Blasmusik für Stimmung. Auf den weiteren Bühnen sorgten acht Bands für eine musikalische Bandbreite, die für jeden Geschmack etwas bot. Rock, Pop, Country, Oldies und mehr. Abräumer des Abends waren Meister Probper & die Saubermänner. Mit ihrer Schlagershow riss die Band das Publikum mit. Aus vollen Kehlen wurde gesungen und mit nicht weniger Einsatz geschunkelt und geklatscht.

Wer zwischendurch Stärkung brauchte, hatte die Wahl vom klassischen Grillangebot bis zum veganen Flammkuchen. Die Kinder hatten ihr Kinderland und mit einem Autokran ging es hoch hinaus, für alle die das erleben wollten. Das Wichtigste aber war, dass der Wunsch des Bürgermeisters in Erfüllung gegangen war. Die „Wiesn“ war friedlich geblieben. Seidl waren keinerlei Vorkommnisse bekannt.