Schlossmodell Pirkensee wurde restauriert – Hobbykünstler Adolf Eisenhut bildete das Bauwerk nach

Nahezu 30 Jahre ist es jetzt her, dass der Heimat- und Volkstrachtenverein Pirkensee das Wahrzeichen von Pirkensee originalgetreu als Schlossmodell nachgebaut hat. Die Initiative dafür kam vom damaligen Vorsitzenden Ludwig Haslbeck jun. und mit Unterstützung der Stadt Maxhütte-Haidhof konnte dieses Objekt auch realisiert werden.
Dazu fanden sich noch zehn Mitstreiter ein, die das Schloss Modell dann in zweijähriger Bauzeit 1996/97 fertiggestellt haben. Der Festwagen hat eine Länge von 3,30 Meter, ist 2,30 Meter breit und die Türme ragen auf einer Höhe von 1,90 Meter in den Himmel.
Beim 60. Gründungsfest des Vereins wurde das Modell dann eingeweiht und begleitete den Verein fortan auf verschiedenen Festzügen und Veranstaltungen. Meist waren Max und Moritz, die Pferde von Fritz und Traudi Fischer vorgespannt, zuletzt stellte Michael Fischer aus Pilsheim die Zugpferde zur Verfügung. Bekannt wurde das Schlossmodell auch durch fünf Auftritte beim Trachten- und Schützenumzug beim Oktoberfest in München. Nicht nur die Ortschaft Pirkensee wurde hier repräsentiert, sondern auch die Stadt Maxhütte-Haidhof wurde von den Trachtler würdig vertreten.
Jetzt ist das Modell in die Jahre gekommen und eine Generalsanierung war unbedingt erforderlich. Dazu konnten die Trachtler den Hobbykünstler Adolf Eisenhut gewinnen, der in dreiwöchiger Arbeit das Schlossmodell wieder auf Vordermann brachte. Dazu war es ihm wichtig auch das kleinste Detail originalgetreu nachzubilden.
Bei der Übergabe des Modells an den Verein zeigten sich die Verantwortlichen der Trachtler begeistert von dem, was da vor ihnen stand. Das Schloss erstrahlt im neuen Glanz und wird In diesem Jahr vom Oberpfälzer Gauverband beim Oktoberfest in München als Festwagen mitgeführt, was für den Verein eine große Ehre darstelle, betonte Vorsitzende Inge Gollwitzer.
Die Erbauer damals waren Ludwig Haslbeck jun., Roland Gollwitzer, Rupert Hummel, Rudolf Köhler, Hans Hofmann sen., Manfred Stegerer, Erwin Galli, Fritz Schneider, Englbert Dietl, Emil Axinger und Josef Teufel.