Marke von 200.000 Besuchen auf der Landesgartenschau in Furth im Wald geknackt

Beim Besuch von Wirtschafts-Staatssekretär Tobias Gotthardt verkündete Bürgermeister Sandro Bauer am Donnerstag, dass die Marke von 200.000 Besuchen auf der Landesgartenschau in Furth im Wald (Landkreis Cham) geknackt wurde.
Tobias Gotthardt ist beeindruckt von der Landesgartenschau. „Hier wurde ein mutig angestoßenes Projekt zum Blühen gebracht“, urteilte er am Donnerstag nach einem ausgedehnten Rundgang über das Gelände. Der Politiker war zum vierten Mal wegen der Gartenschau in Furth im Wald; zwei Mal will er noch kommen, um alle Facetten des Mega-Projektes kennenzulernen.
Diesmal führten ihn LGS-Geschäftsführerin Claudia Knoll und Bürgermeister Sandro Bauer zu den einzelnen Stationen. „Gestern haben wir die Marke von 200.000 Besuchen geknackt“, berichtete Bauer voller Stolz. Zu dem Termin hatte der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e. V. mit seinem Direktor Professor Rudolf Klingshirn und Mitglied Karl Artinger eingeladen. Ihnen war wichtig, dass der Freistaat Bayern und die Europäische Union Landesgartenschauen auch in Zukunft so fördern wie bisher.
Die Staatsregierung habe sich entsprechend positioniert, arbeite derzeit noch daran, dass die Gelder bei der künftigen Regionalförderung der EU ebenfalls in der bisherigen Höhe weiterfließen. „Das ist der Bereich, in dem die Menschen unmittelbar sehen: Europa tut was für mich“, merkte Gotthard an. Ihm sind Landesgartenschauen auch als Innovationtreiber wichtig: „Wir brauchen diese Vielfalt, um möglichst breit aufgestellt zu sein.“
Der Rundgang hatte beim „Stockgeflüster“ des Bayerischen Umweltministerium begonnen. Dort musste Tobias Gotthardt gleich ein Rätsel lösen: Welcher Samen gehört zu welcher Pflanze? Im Pavillon der Imker testete der Staatssekretär verschiedene Honigsorten. Die fachkundigen Informationen dazu lieferten Wolfgang Heuberger und Kathrin Ederer vom Imkerverein Roding. In allen Details schilderte Sandro Bauer dem Gast die Park-Arena. „Dieses Bauwerk ist etwas Besonderes“, zeigte sich Tobias Gotthardt beeindruckt. „Forum Grün“, den Pavillon der Landschaftsgärtner, stellten Rudolf Klingshirn und Karl Artinger vor. Der Verband nehme die finanziellen Anstrengungen in Kauf, um die Vielfalt der gärtnerischen Berufe zu präsentieren: „Deshalb führen wir dieses Angebot überzeugt weiter.“