Hubert Aiwanger wirbt für die Landesgartenschau in Furth im Wald

Landesgartenschauen (LGS) brauchen auch künftig Fördergelder vom Freistaat Bayern und der Europäischen Union. Diese Botschaft sollte der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger am Dienstag von seinem Besuch in Furth im Wald mitnehmen und weitertragen. Das berichtet Gartenschau-Sprecherin Heidi Wolf.
LGS-Geschäftsführerin Claudia Knoll und Bürgermeister Sandro Bauer schilderten dem Politiker am Beispiel Furth im Wald, wie ein solches Projekt die Gastgeberstadt und die gesamte Region nachhaltig voranbringt. „Landesgartenschauen müssen immer eine Initialzündung für die Stadtentwicklung sein“, beschrieb Knoll den Auftrag einer solchen Maßnahme. Bürgermeister Sandro Bauer ergänzte: „Die Sinnhaftigkeit des Projektes ist nie außer Frage gestanden. Es bringt einen enormen Gewinn für die Stadt.“ Jetzt gehe es darum, die positiven Veränderungen in die Zukunft zu tragen.
Am Rande einer Veranstaltung sagt Bauer gegenüber unserer Zeitung, Aiwanger sei sehr interessiert am Konzept Landesgartenschau. Er stellte die Frage, ob man bei zukünftigen Schauen das Thema Energienachhaltigkeit integrieren sollte. So zum Beispiel, wie man Balkonkraftwerke im eigenen Zuhause integrieren kann.
Zum Thema Investitionen sagte der Further Rathauschef, dass es von den zwölf Millionen Euro investiven Kosten 40 Prozent Förderung aus dem Wirtschaftsministerium gab. Das Programm läuft 2028 aus. Daher der Wunsch an den Minister, es auch danach weiterlaufen zu lassen. Die förderfähige Summe war vor der LGS Furth im Wald erstmals von zehn auf zwölf Millionen Euro angehoben worden. Weitere 50 Prozent fördert der Freistaat. Zusätzlich hat Furth eine Million Euro für den Ausstellungsbereich erhalten.



In der Drachenhöhle ließ sich Aiwanger laut Wolf noch den größten vierbeinigen Schreitroboter der Welt vorführen. Seine Empfehlung in den sozialen Netzwerken: „Kommt vorbei. Furth im Wald ist immer eine Reise wert.“