Das Café der Bäckerei Plank in Berching lässt auf sich warten

Von Bernhard Neumayer · 7. August 2025 um 05:00

Seit Jahren steht das Café der Bäckerei Plank neben dem Rathaus leer. Im Februar stellte Geschäftsführer Jakob Plank vor, wie er den Treffpunkt in Berching umbauen will. Doch passiert ist seitdem nichts. Jetzt gibt es Neuigkeiten.

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Einstimmig hatten die anwesenden Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses im Februar grünes Licht gegeben. In der Sitzung wurde vorgestellt, was Geschäftsführer Jakob Plank plant: Demnach soll ein Teil des alten Bestandsgebäudes aus den 1980er-Jahren abgebrochen werden – und zwar der Block, der nicht vom Pettenkoferplatz aus zu sehen ist, sondern von der Johannesbrücke.

An dieser Stelle soll ein neuer Wintergarten mit großen Glasfenstern entstehen. Als „optisch leichte Stahl-Glas-Konstruktion mit Walmdach“ soll der Anbau später daherkommen, stand in den Plänen. Doch genau das sorgt nun für Verzögerung.

Landesamt für Denkmalpflege hat Einwände gegen Café in Berching

Wie Bürgermeister Ludwig Eisenreich in der jüngsten Stadtratssitzung auf Nachfrage von Andreas Höffler (CSU) mitgeteilt hat, gebe es noch Diskussionen mit dem Landesamt für Denkmalpflege wegen des Dachs. „Eigentlich war ein Glasdach vorgesehen, jetzt will das Denkmalamt ein Kupferdach“, sagte der Bürgermeister und nahm die Bäckerei in Schutz: „Plank kann nichts dafür.“

Geschäftsführer Jakob Plank war für unsere Zeitung seit der letzten Stadtratssitzung nicht zu erreichen. Auch das Landesamt für Denkmalpflege äußert sich nicht zur Angelegenheit. Eine Pressesprecherin teilt lediglich mit, dass der zuständige Kollege diese Woche nicht im Dienst sei.