Blasmusik mit Partysound: Beim Volksfest in Neumarkt gibt es gleich mehrere Premieren

Was wäre ein Jura-Volksfest ohne Musik? Festwirt Marco Härteis hat die Bands für das Fest engagiert. Dass das Neumarkter Volksfest nicht nur in den Hallen, sondern auch im Biergarten sowie im Weinzelt einiges an kleineren Formationen, Kapellen beziehungsweise DJs bietet, zeigt sich beim Blick ins Musik-Programm. Und es gibt einige Neuerungen.
Für den Eröffnungsabend verspricht Marco Härteis einen „musikalischen Gaumenschmaus“ in der Großen Jurahalle. Dafür wird die elfköpfige Formation „Dezent Böhmisch“ sorgen. Die zehn Bläser und der eine Sänger gaben erst vor kurzem ein Konzert im LGS-Park. Außerdem umrahmte die aus Beratzhausen stammende Formation heuer den Neujahrsempfang der Stadt Neumarkt. In der Band-Info heißt es: „Von Ernst Mosch über Avici bis zu Bon Jovi: Unser Repertoire lässt kein Genre aus.“
Ebenfalls bisher noch nie auf dem Jura-Volksfest aufgetreten sind „Des Bassd scho“. Sie sind am Samstag, 9. August, ab 19 Uhr in der Großen Halle zu hören. Marco Härteis zitiert aus der Band-Info: „Das Erfolgsrezept der jungen, achtköpfigen Blechbläsertruppe aus der Nähe von Lauf für einen unterhaltsamen Abend lautet: Eine geballte Ladung Brass, gemixt mit Stimmungs-, Pop- und Blasmusik, abgerundet durch eine Prise Humor, überraschenden Einlagen und jeder Menge Begeisterung an der Musik.“ Das Publikum solle sich laut der Band darauf gefasst machen, dass es nach dieser Brasspower die Vorstellung von Blasmusik gründlich überdenken sollte.
„Mia & DaAnda“: Stile verbinden sich
Neu ist auch, was sich Marco Härteis für Montag, 11. August, in der Großen Jurahalle ab 19 Uhr ausgedacht hat: Dann spielen „Mia & DaAnda“ zu einer „Party mitananda“ auf. Die vier jungen Herren aus dem Raum Ingolstadt wollen zeigen, dass sich verschiedene Musikstile im Treffen miteinander nicht widersprechen müssen: Etwa Volksmusik und Rock oder Schlager und Pop.
Das Prädikat „Neu“ trägt auch die Band, die am Dienstag erstmals beim Neumarkter Volksfest auftreten wird: „Grögötz WeißBir“. Laut Marco Härteis begeistern die Musiker seit zehn Jahren von Norddeutschland bis in die Schweiz ihr Publikum. Ihr Zuhause ist aber die Oberpfalz (Ensdorf bei Amberg). Die Band schreibt über sich: „Vielseitigkeit ist mit Sicherheit eines der Markenzeichen im Programm von Grögötz Weißbir, wodurch das Publikum aller Altersklassen mehr als nur auf seine Kosten kommt.“
Man darf gespannt sein, was unter folgender Ankündigung zu verstehen ist: „Sie lieben es, gerade in Festzelten den Blick über den Tellerrand des gängigen Coverband-Repertoires mit Ausflügen ins Hiphop- oder Elektro-Genre zu wagen und dadurch ein paar überraschte Blicke hervorzurufen.“ Der Name setzt sich aus den Nachnamen der vier Herren zusammen: Gröninger, Götz, Weiß und Birner. In-zwischen hat die Band eine Sängerin hinzubekommen. Das bekannteste Band-Mitglied ist Florian Gröninger. Er spielt bei seinen Auftritten in der beliebten Sendung des Bayerischen Rundfunks, den „Brettl-Spitzen“, die Tuba.
Gipfelstürmer und Linedance in der Großen Jurahalle
Für Mittwoch, 13. August, hat sich Marco Härteis einen interessanten Kontrast ausgedacht. In der Großen Halle spielen die „Gipfelstürmer“, in der Kleinen gibt es Linedance-Country-Musik mit Chris An-gels & Miriam.
Neu dabei ist auch die Formation, die am Samstag, 16. August, ab 19 Uhr in der Großen Halle zu hören und zu sehen ist: „Kasplattnrocker“ (fünf Herren, eine Dame aus Chamerau). Ihr Name hat nichts mit Kulinarik zu tun. Diese Formation nennt sich nach dem 979 Meter hohen Bayerwaldberg „Käsplatte“. Die Band schreibt über sich: „Wir bieten 100 Prozent Partysound aus“m Woid.“