Kriminalhauptkommissarin rettet auf Gartenschau Furth im Wald zwei Kinder vor dem Ertrinken

Dieser Ausflug auf die Landesgartenschau am 13. Juni 2025 hätte dramatisch enden können: Ein Großeltern-Paar war mit dem dreijährigen Enkelsohn und der fünfjährigen Enkeltochter auf dem Gelände unterwegs, als der Bub in der Nähe des Kreativbereichs beim Seerosendeck die Kontrolle über den Kinderwagen verlor, den er vor sich herschob. Er und das Gefährt landeten im Chambfluss.
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„Zum Glück war Kriminalhauptkommissarin Lydia Lobmeier in der Nähe, die nach Dienstschluss noch eine Runde über die Landesgartenschau drehte“, berichtet Heidi Wolf, Pressesprecherin der Landesgartenschau Furth im Wald. Sie sprang demnach sofort ins Wasser, das an dieser Stelle hüfthoch war und rettete den Buben. Zunächst war nicht klar, dass sich noch ein zweites Kind in Gefahr befand, berichtete die Polizeibeamtin heute bei einem Termin im Kommissariat 10 auf dem Stadtplatz.
Gut, dass es Menschen wie Sie gibt, die einfach machen!
Claudia Knoll, Geschäftsführerin Landesgartenschau
Lobmeier wurde laut Wolf aufmerksam, weil die Großmutter, die ebenfalls ins Wasser gestiegen war, verzweifelt an dem Kinderwagen rüttelte. Dort war das ältere Mädchen angeschnallt, schilderte die Polizistin die Situation. „Ich habe gesehen, was los war und reagiert, ohne lange nachzudenken“, beschrieb Lydia Lobmeier ihre Aktion. Dafür dankte ihr Landesgartenschau-Geschäftsführerin Claudia Knoll mit einer Flasche Landesgartenschauwein und -nudeln: „Gut, dass es Menschen wie Sie gibt, die einfach machen!“ Bei der Dankeschön-Aktion in der Dienststelle waren auch Erster Kriminalhauptkommissar Michael Leitermann und Josef Beer vom LGS-Team dabei. Sie zeigten ebenfalls großen Respekt vor dem umsichtigen Handeln der Polizeibeamtin.