Weil zu viele gegen das Regensburger Luxusklo pinkeln: Pflanzen können nicht wachsen

Lang war es verdächtig ruhig um Regensburgs bekanntestes stilles Örtchen – doch jetzt ist das Luxusklo zurück. Zur Abwechslung geht es diesmal nicht um Bänke, bunte Stühle oder Kunst.
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Denn: Die Toilettenanlage am Schwanenplatz (Kostenpunkt: eine knappe Million Euro) hat ein Pipi-Problem. Scheinbar verrichten nicht wenige ihre Notdurft gegen das Gebäude – und eben nicht im Klo selbst. Das sagte zumindest Planungsreferent Florian Plajer dieser Tage in einem Interview mit einem stadteigenen Online-Medium. Das, so Plajer, verhindere ein „gedeihliches Wachstum“ der Rankpflanzen, die eigentlich an der Ostseite der Toilettenanlage sprießen sollten. Auf Deutsch: Weil zu viele Leute gegen das Klo pinkeln, wachsen die Pflanzen dort nicht.
Dabei ist Urin durchaus ein geeigneter Dünger, wie uns das Internet weismachen will. Allerdings nur für die richtigen Pflanzen (Tomaten, Gurken oder Kartoffeln). Freilich könnte die Stadt dort einfach einen kleinen Gemüsegarten anlegen. Wäre nicht der Umstand, dass der Urin nur in verdünnter Form wirkt.
Also, welche Lösung bleibt? Vielleicht sollte die Stadt auf der Rückseite des Gebäudes ein paar Pissoirs an die Wand schrauben. Mal schauen, was das am Ende kostet...