Regionalzug im Landkreis Cham kollidiert mit Betonblock – Bahnstrecke zeitweise gesperrt

Ein Regionalzug hat am Montag bei Arnschwang im Landkreis Cham einen Betonblock erfasst und rund 200 Meter weit mitgeschleift. Das Hindernis stammte offenbar von einer nahegelegenen Baustelle.
Wie die Polizei mitteilt, ist es am Montag gegen 10.50 Uhr auf der Bahnstrecke zwischen Arnschwang und Weiding zu dem gefährlichen Zwischenfall gekommen.
Eine Streife der Bundespolizei aus Furth im Wald wurde zum Unfallort gerufen. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass es sich bei dem Hindernis um einen rund 50 mal 60 Zentimeter großen Betonblock handelte. Dieser war offenbar von einer höher gelegenen Baustelle auf die Bahnstrecke gerollt. Dort hatte eine Baufirma zuvor Erdreich abgeladen.

Durch die Kollision wurde die Front des Zuges beschädigt. Der Notfallmanager der Bahn schätzte den Schaden zunächst auf rund 10.000 Euro. Eine genaue Schadensbewertung steht noch aus. Auch an den Gleisen sind Spuren sichtbar: Aufschlagmarken und Schleifspuren wurden festgestellt, eine ernsthafte Substanzschädigung wird jedoch vorerst ausgeschlossen.
Unklar ist bislang, wie genau der Betonblock auf die Schienen geraten konnte. Ob ein Lastwagen oder ein Lader auf der Baustelle dafür verantwortlich war, ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
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Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Der Zug konnte seine Fahrt mit Verspätung fortsetzen. Aufgrund des Hindernisses kam es jedoch zu weiteren Zugausfällen und Verzögerungen. Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.