Kelheim hat eine neue Festkönigin - Das wird sich beim Volksfest 2025 ändern

Von Beate Weigert · 5. Juli 2025 um 19:00

Kelheim feiert diesmal das Volkfest einen Tag kürzer. Bei der Sicherheit wird nachgebessert. Beim Bierpreis schauen die Verantwortlichen diesmal den Zelt- und Barbetreibern genauer auf die Finger.

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Die wichtigste Person fürs Kelheimer Volksfest steht schon einmal fest. Die neue Festkönigin heißt Sabine Mathes. Die 21-Jährige wurde im Hauptausschuss bestellt. Im Weiteren ging es um einige Neuerungen beim diesjährigen Volksfest.

Kelheims neue Repräsentantin ist in der Kreisstadt aufgewachsen. Die gelernte Bankerin arbeitet als Privatkundenberaterin in der Saaler Geschäftsstelle der Kreissparkasse. Privat schlägt ihr Herz nicht nur fürs Feiern mit Freunden, sondern auch für den Sport. Aktuell trainiere sie fürs Race24, das am zweiten Juli-Wochenende stattfindet, verriet sie im Hauptausschuss.

Montag fällt weg

Das Wichtigste zum Volksfest fasste Ariane Braun für die Stadträte zusammen. Sie organisiert Kelheims fünfte Jahreszeit auf Seite der Stadt.

2025 wird fünf Tage gefeiert, der Montag fällt weg. Von dieser Änderung erwarten sich Brauereien, Festwirt und Stadt einen konzentrierteren Besuch. Zur „Wahrung eines einheitlichen Preisniveaus“ sind in diesem Jahr sämtliche Gastronomiebetriebe auf dem Festgelände wie Festwirt, Schirmbar und Weinzelt verpflichtet, sich an die 10,30 Euro für die Maß zu halten. Wobei im neuen Weinzelt der Familie Reither kein Bier ausgeschenkt werde, so Braun. Zudem sei explizit vereinbart, dass es im Weinzelt keine Festküche geben wird, sondern „nur kleine Brotzeiten“.

Im vergangenen Jahr gab es erstmals ein kleines Volksfest am Kelheimer Festplatz. - Foto: Rainer Schneck

Bei der Schirmbar, die inzwischen zur festen Volksfest-Tradition geworden ist, ist der Generationswechsel eingeläutet. Erneut wird es dort ein Weißbier-Karussell geben. Allerdings wurde 2025 „laut Stadtratsbeschluss die Zulassung auf maximal 350 Personen beschränkt“, informierte Ariane Braun. Zu viel gastronomische Konkurrenz zum Festzelt am Kelheimer Festplatz hatte bereits der frühere Festwirt Daniel Feuerer kritisch gesehen.

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Auch beim Thema Sicherheit wollen die Volksfestmacher nachjustieren. 2025 soll der Sicherheitsdienst im Außenbereich des Festplatzes von bislang zwei auf vier Personen aufgestockt werden. In der Vergangenheit habe auf bestimmte Lagen nicht kurzfristig reagiert werden können, hieß es. Die zusätzlichen Securitys sollen auch im Umgriff des Festplatzes, etwa am Donaudamm, die Augen offen halten. „Damit auch in abgelegenen Ecken nichts passiert“, so Bürgermeister Christian Schweiger.

Zum bekannten Programm gibt es in diesem Jahr wieder ein Musikantentreffen (15. August, ab 14 Uhr im Biergarten des Festzelts) sowie um 15.30 Uhr die dritte Vereinsmeisterschaft, ebenfalls im Festzelt.

Franziska Ipfelkofer: Stadträte sollten mitsporteln

Der Seniorennachmittag wird auf den Donnerstag (14. August) vorverlegt. Zum zehnjährigen Jubiläums-Volksfestlauf von run&bike tritt am Samstag auch ein Laufteam aus dem Rathaus an, so Braun. SPD-Stadträtin Franziska Ipfelkofer regte an, dass sich auch Stadträte beteiligten könnten. „Wir müssen ja nicht laufen, walken geht auch.“ Zum Familiennachmittag am Samstag sollen 1000 Gratis-Fahrchips in die Menge geworfen werden. Und auch bei der Aufstellung zum Einzug ändert sich etwas. Die Gruppen sollen sich laut Braun bereits ab dem Ludwig-Denkmal formieren.

Der Shuttlebus, den es zwei Jahre gegeben hatte, fährt nicht mehr. Die geringe Nachfrage hatte für die Stadträte in keinem Verhältnis zu den Kosten gestanden. Der Taxi-Halt sei unter der Max-Brücke zu finden, sagte Lena Plapperer auf Nachfrage von Ludwig Birkl. Dies werde auch entsprechend beschildert.

Die Maß kostet in Kelheim 10,30 Euro

• Dauer: Kelheims Volksfest geht 2025 vom 13. bis 17. August.

• Bierpreis: Die Maß kostet 10,30 Euro.

• Sicherheit: Wie beim Kreisstadtfest sollen auch beim Volksfest die neuen mobilen Zufahrtssperren zum Einsatz kommen. Sie werden in Abstimmung mit den Rettungskräften positioniert, hieß es.