Maßgeblich an der Fertigstellung der Landesgartenschau Furth im Wald beteiligt

Von Alexander Frimberger · 21. Juni 2025 um 15:00

Erfolg hat häufig viele Väter. Im Fall der Landesgartenschau 2025 Furth im Wald (LGS) ist das ganz sicher so. Die Zusammenarbeit der einzelnen Firmen wird als herausragend bezeichnet. Einen großen Anteil daran hat die Josef Rädlinger Unternehmensgruppe (JR).

Man kann auf dem Gelände der Gartenschau wohl kaum einen Quadratmeter betreten, auf dem nicht JR die Finger, beziehungsweise Schaufel und Bagger im Spiel hatte.

Perfekte Zusammenarbeit

Insgesamt belaufe sich die Auftragssumme auf zwölf Millionen Euro, sagt Oberbauleiter Matthias Weichs. Bauleiter Jonas Berzl zählt auf: Die Lorenz-Zierl-Straße, die Parkarena, Teile des Drachenstegs, die Festwiese, die Chambaue, Teile des Himmelreichs und weitere Arbeiten für die Stadt wurden vorgenommen. Konkret bedeutet das, Tiefbau war ebenso dabei wie Garten- und Landschaftsbau. Leitungen verlegen, Gelände modellieren, Wege pflastern oder Betonarbeiten durchführen, JR packt da an, wo das Unternehmen gebraucht wird. Wenn Weichs gefragt wird und das wurde er wohl schon häufiger, welche der LGS-Projekte ihn und sein Team am meisten herausgefordert hat, sagt er: „Jede Baustelle ist eine Herausforderung für sich.“ Doch ohne Zweifel war die Parkarena auch für JR etwas ganz besonderes. „Das war schon ein sportliches Projekt, das war ja nicht alltäglich“, so Weichs. Gerade der Zeitfaktor hat eine wichtige Rolle gespielt. Das Unternehmen hat das Betonfundament gefertigt, auf das die Holzkonstruktion montiert wurde. Aufgrund der besonderen Form hat es einen „ziemlich großen Vermessungsaufwand gegeben“, so Weichs. Bedenken habe er aber keine gehabt und macht ein wenig Werbung für die JR-Mitarbeiter: „Wir haben top ausgebildete Leute in den eigenen Reihen.“

Top war allerdings auch die Zusammenarbeit der Firmen untereinander, denn dass die Landesgartenschau und ihre einzelnen Projekte mit heißer Nadel gestrickt wurden, daran besteht kein Zweifel. In den letzten Wochen gab es immer mittwochs ein Meeting, bei dem alle, die auf dem Gelände etwas zu tun hatten, dabei waren. Da wurde die weitere Vorgehensweise besprochen, die Zusammenarbeit untereinander war bestens, jeder hat auf den anderen Acht gegeben. Das hat möglich gemacht, dass man schneller war, als das viel zitierte China-Tempo.

Zwei Personen erwähnt Weichs in diesem Zusammenhang besonders. Baukoordinator Josef Beer, der einen Top-Job gemacht und die richtigen Ansagen gemacht habe. Die andere Person ist Stefan Göde, Mitarbeiter der Planungsfirma Planorama, der bis ins kleinste Detail Bescheid wusste. „Der Mann ist für mich ein Phänomen, der hat jeden Pflasterstein, der gelegt wurde, im Kopf.“ Natürlich ist bei Berzl und Weichs die Freude groß, dass alles gut über die Bühne gegangen ist. „Da sieht man einfach, es geht immer mehr, als man denkt, wenn alle zusammenhalten.“

Stolz und Freude dabei

Natürlich schwingt Stolz mit, wenn man jetzt über das Gelände spaziert. „Man bekommt ja auch viel positives Feedback von der Bevölkerung, jeder ist begeistert“, sagen die beiden Bauleiter unisono. Weichs ergänzt mit Blick auf alles, was auch im Rahmen der Städtebaumaßnahmen in der Grenzstadt passiert ist: „Man geht wieder gerne durch Furth im Wald.“

Abgeschlossen ist der Auftrag von JR indes noch nicht. Wenn am 5. Oktober die Tore der Landesgartenschau schließen, rückt der Bautrupp noch einmal an. Auch wenn vieles, was entstanden ist, bleibt, so wird es doch einen Rückbau geben. Unter anderem muss die Festwiese wieder so aufbereitet werden, dass sie beispielsweise als Parkplatz genutzt werden kann. Betreffen wird es unter anderem die Bereiche links und rechts des Hauptweges. Traurig, dass wieder wegkommt, was mit viel Herzblut gebaut wurde. „Vieles bleibt ja erhalten“, so Weichs. Anderes, was abgebaut oder ausgegraben wird, geht auf Wanderschaft zur nächsten Schau.

Hauptsponsor Josef Rädlinger Unternehmensgruppe

„Als regional verwurzelte Unternehmensgruppe freut es uns sehr, dieses Projekt zu unterstützen, das sich noch dazu in unserem Heimatlandkreis befindet.“ Die Worte stammen von Josef Rädlinger, Firmenchef der gleichnamigen Unternehmensgruppe.

Daher habe man sich entschlossen, als Hauptsponsor für die Landesgartenschau 2025 Furth im Wald aufzutreten. „Wir haben großen Respekt davor, dass die Stadt dieses große und bedeutende Projekt ausrichtet“, sagt Geschäftsführer Rüdiger Altmann und ergänzt: die JR Unternehmensgruppe freue sich sehr, das Projekt zu unterstützen, zu begleiten und einen Beitrag zu leisten.