Jubiläums-Radwallfahrt der Kolpingsfamilie führt von Lappersdorf nach Altötting

Zum 40. Mal machen sich am 5. und 6. Juli die Pilger aus dem nordlichen Landkreis Regensburg auf den Weg – auf ihren Zweirädern und auch mit dem Bus. Sie leben und pflegen damit eine lange Tradition.
Radwallfahrten gehören seit 1986 zum festen Programm der Kolpingsfamilie Lappersdorf. Die zur Tradition gewordene Veranstaltung geht auf die Initiative von Professor Dr. Klaus Müller zurück, der seinerzeit Kaplan in Lappersdorf und Präses der Kolpingsfamilie war. Von ihm kam die Anregung für die erste Radwallfahrt. Das Ereignis fand heuer zum 40. Mal wieder statt.
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Ziel der ersten Wallfahrt war Altötting, wie schon bei der 10., 20. und 30. Wallfahrt. In den Jahren dazwischen wurden immer verschiedene Wallfahrtskirchen als Ziele angesteuert. Neben bekannten Orten wie Bogenberg, Eichlberg bei Hemau oder Maria-Hilf in Amberg waren auch weniger bekannte Kirchen wie Haindling, Allersdorf, Haader oder Hetzenbach die Ziele der traditionellen Veranstaltung.
Sogar 80-Jährige waren auf Wallfahrten dabei
Die Zahl der Teilnehmer hatte immer zwischen zehn und 65 Radlern geschwankt, das Alter lag zwischen 14 und 80 Jahren. „Während vor 15 Jahren schon die ersten E-Bikes mit dabei waren, überwiegt die Zahl der elektromotorisierten Radpilger mittlerweile sehr deutlich“, sagt der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Lappersdorf, Josef Gintner.
Feierliche Wallfahrtsgottesdienste zelebrierten die jeweiligen Präsides der Kolpingsfamilie, wie Dr. Klaus Müller, Gottfried Dachauer, Herbert Mader, Alexander Huber, John Oguche und Simon Mbeera.
Bewährte Organisation über Jahrzehnte
Über 30 Jahre war Willi Dietl der Organisator, der schon in der Vorbereitung jede Strecke selbst per Rad abfuhr. Dabei fand er immer Kirchen für die unterwegs durchgeführten Gebetsstationen sowie ansprechende Gasthäuser, die für das leibliche Wohl der Radpilger sorgten. Dietl achtete auch darauf, dass stets auf Nebenstrecken und Radwegen gefahren werden konnte. Mittlerweile liegt die Hauptorganisation in der Hand des Vorsitzenden Gintner. Beide seien besonders stolz und vor allem auch dankbar, dass es bisher kein einziges Mal einen Unfall gegeben hat.
Die 40. Jubiläumsradwallfahrt hatte dementsprechend wieder Altötting als Ziel. Wie vor zehn Jahren wird sie wieder als kombinierte Pfarrwallfahrt für Radfahrer und Buspilger angeboten. Sie findet statt von Samstag, 5. Juli bis Sonntag, 6. Juli. Die Radpilger sind somit zwei Tage unterwegs und starten am 5. Juli um 6.30 Uhr in Lappersdorf an der Pfarrkirche. Übernachtet wird in Gangkofen im Hotel am Marktplatz. Ein Begleitfahrzeug für Gepäck und Getränke ist wieder dabei.
Die Buspilger starten am Sonntag, 5. Juli, um 8 Uhr vom Parkplatz Lappersdorf-Mitte, und treffen die Radler unterwegs zu einer Gebetsstation in Wald bei Winhöring. Den gemeinsamen Pilgergottesdienst hält Präses Simon Mbeera um 11.30 Uhr in der Kirche Sankt Konrad in Altötting. Die Rückfahrt der Radpilger erfolgt mit den Buspilgern um 16 Uhr, zusammen mit dem Rücktransport der Fahrräder.
So können sich Interessierte anmelden
Kontaktmöglichkeit: Die Kolpingsfamilie weist darauf hin, dass die Veranstaltung offen ist für alle Wallfahrer und lädt zur Teilnahme ein, egal ob mit Rad, E-Bike oder als Buswallfahrer. Anmeldung ist möglich per E-Mail an kolping-lappersdorf@web.de unter Angabe von Anschrift und Telefon-Nummer mit gleichzeitiger Einzahlung des Teilnehmerbeitrags auf das Konto der Kolpingsfamilie bei der Ligabank Regensburg, IBAN: DE08750903000001181149.
Zeitraum: Anmeldeschluss ist am Dienstag, 10,. Juni 2025. Für Rückfragen steht der Vorsitzende Josef Gintner zur Verfügung unter Telefonnummer (09 41) 8 45 86.
Fahrtkosten: Die Teilnahme kostet für Radfahrer 80 Euro bei Übernachtung im Doppelzimmer oder 100 Euro im Einzelzimmer und beinhaltet Übernachtung, Frühstück, Fahrtgetränke, Rückfahrt im Bus einschließlich Fahrrad-Rücktransport. Die Kosten für die Sonntags-Buswallfahrer betragen 25 Euro.